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Pirmasens: Chef der Volkshochschule wechselt zurück ins Rathaus

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Stanislaw Bayer verlässt die Leitung der VHS und übernimmt eine neue Aufgabe im Personalamt der Stadt.

An der Spitze der Volkshochschule in Pirmasens (Rheinland-Pfalz) gibt es einen Wechsel. Der 43-jährige Leiter Stanislaw Bayer beendet seine Arbeit an der Bildungseinrichtung. Er kehrt zurück in das Rathaus am Exerzierplatz.

Im Spätsommer wird Bayer im Personalamt als stellvertretender Sachgebietsleiter starten. Diese Stelle war bisher frei. Grund dafür war, dass Birgit Stegmann zum Bezirksverband Pfalz nach Kaiserslautern gewechselt ist. Ihr Nachfolger Ralf Linn hat die Position der Sachgebietsleiterin übernommen.

Bayer hatte die VHS am 1. Juli 2023 von Margit Nuss übernommen, die damals in Rente gegangen war. In seiner Zeit als Chef hat er den Markenauftritt der Schule neu gestaltet. Außerdem hat er das Kursangebot erweitert und die Musikschule ausgebaut.

Wer nun die Leitung der VHS in der Hans-Sach-Straße übernimmt, ist noch nicht bekannt. Die Stadt will die Stelle schnell öffentlich ausschreiben und besetzen. Bis ein Nachfolger feststeht, unterstützt Bayer die Einrichtung weiterhin.

Bayer ist in Pirmasens schon lange verwurzelt. Er startete im August 2000 mit seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt. Später arbeitete er bis Ende 2014 in der Lebensmittelüberwachung. Ab 2015 war er als Personalsachbearbeiter im Rathaus tätig. Er hat sich zudem an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen weitergebildet und ein Studium der Kommunikationspsychologie abgeschlossen. Seit 2016 unterrichtet er am Kommunalen Studieninstitut, das er seit 2024 gemeinsam mit Simone Heim leitet.

Die Volkshochschule feiert in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen. Sie ist eine der ältesten Einrichtungen für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen etwa 4.500 Menschen die mehr als 300 Kurse, Vorträge und Konzerte. Die VHS beschäftigt drei Mitarbeiterinnen und arbeitet mit knapp 110 Dozenten zusammen. Das Budget von rund 550.000 Euro wird durch Kursgebühren sowie Geld von Stadt und Land finanziert.

Quelle: Pirmasens – zur Originalmeldung

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