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Pforzheim plant große Veränderungen für die Stadt

Von neuen Bädern über E-Carsharing bis hin zu einer Solar-Offensive: Die Stadt Pforzheim setzt auf viele Projekte, um moderner und grüner zu werden.

In Pforzheim (Baden-Württemberg) tut sich derzeit einiges. Die Stadtverwaltung und die Politik haben eine ganze Reihe von Projekten gestartet, um das Leben für die Bewohner attraktiver zu machen. Ein großer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bau und der Sanierung. So gibt es Pläne für neue Bäder: Auf dem Wartberg soll ein Ganzjahresbad entstehen, in Huchenfeld wird ein neues Bad gebaut und das Erler Bad wird saniert. Im Stadtteilbad Huchenfeld laufen aktuell bereits Arbeiten, die Besucher können dort aber trotzdem ganz normal schwimmen gehen.

Auch in der Innenstadt wird viel bewegt. Mit den sogenannten Schlossberghöfen entsteht ein neues Quartier zwischen dem Schlossberg und dem Enzufer. Gleichzeitig soll der Pfälzer Platz grüner werden und als Testfeld für nachhaltige Stadtentwicklung dienen. In anderen Teilen der Stadt, wie in der Nordstadt II oder in Dillweißenstein, laufen Sanierungsprogramme, um die Wohngegend aufzuwerten.

Für die Mobilität gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Die Stadt plant ein E-Carsharing-System. Wer die entsprechende App nutzt, soll bald an mehreren Standorten in Pforzheim Elektroautos mieten können. Zudem gibt es einen integrierten Mobilitätsentwicklungsplan, um den Verkehr in der Stadt besser zu organisieren.

Ein weiterer Fokus liegt auf dem Klimaschutz. Die Stadt startet eine Solar-Offensive, den sogenannten Photovoltaik-Sommer, gemeinsam mit den Stadtwerken und der Firma keep. Wer sich ein Balkonkraftwerk zulegt, kann auf eine entsprechende Förderung hoffen. Außerdem gibt es die Aktion Klimabäume: Im Jahr 2025 werden insgesamt 333 klimastabile Bäume an die Bürger verschenkt. Gebäude, die besonders energieeffizient saniert wurden, erhalten zudem die Auszeichnung Grüne Hausnummer.

Auch die Digitalisierung soll vorangehen. An den Schulen wurde das Projekt DigitalPakt Schule im September 2024 abgeschlossen. Viele Behördengänge lassen sich mittlerweile über Online-Formulare erledigen, und das Bürgercentrum bietet vermehrt virtuelle Termine an. Wer seine Meinung einbringen will, kann das über das Portal mitmachen-pforzheim.de tun.

Für Familien gibt es eine neue Skateanlage im Enzauenpark und einen Ausbau der Kitas. Zudem wird ehrenamtliches Engagement für Familien mit dem Familienfreundlichkeitspreis 2026 ausgezeichnet, für den man jetzt Vorschläge einreichen kann.

Um die Sauberkeit in der Stadt zu verbessern, sind die sogenannten Waste Watcher im Einsatz. Diese Müllpolizei jagt Leute, die ihren Müll illegal in der Natur oder an Straßenecken entsorgen. Wer Graffiti an seinem Haus hat, kann dies über eine App melden und bekommt Unterstützung bei der Entfernung.

Weitere Details zu den einzelnen Investitionsprojekten lassen sich im BürgerGIS der Stadt einsehen.

Quelle: Pforzheim – zur Originalmeldung

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