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Pflege-Azubis in Kissing lernen besseres Miteinander

Interkulturelles Training Kissing Copyright und Urheber siehe Landkreis Aichach-Friedberg

In einem speziellen Workshop sollen angehende Pflegekräfte lernen, wie sie besser mit Kollegen aus anderen Kulturen zusammenarbeiten.

Im Seniorendomizil Haus Gabriel in Kissing (Landkreis Aichach-Friedberg, Bayern) lernen Auszubildende aus elf verschiedenen Nationen gemeinsam. Fachlich sind die jungen Leute gut geschult, doch im Arbeitsalltag gibt es oft Probleme bei der Kommunikation. Wenn Menschen aus so unterschiedlichen Kulturen zusammenarbeiten, entstehen manchmal Konflikte.

Deshalb gab es am 21. Juli einen Workshop mit dem Titel „Kultursensible Kommunikation und Konfliktprävention im Pflegealltag“. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bildungsbüro des Landratsamtes zusammen mit dem Gesundheitsamt und der Gesundheitsregionplus. Die Dozentin Jasmin Hammon zeigte den Teilnehmern in praktischen Übungen, wie man wertschätzend miteinander spricht und Streit konstruktiv löst.

Ein wichtiger Punkt war dabei der Perspektivwechsel. Die Azubis sollten lernen, Unterschiede nicht als Problem, sondern als Bereicherung zu sehen. Eine Teilnehmerin sagte nach dem Training, dass man nicht immer einer Meinung sein müsse, solange man einander zuhört und im Gespräch bleibt.

Das Ziel ist, dass die Tipps aus dem Kurs nun dauerhaft im Alltag ankommen. Das soll nicht nur das Verhältnis zwischen den Azubis und den festen Mitarbeitern verbessern, sondern auch den Umgang mit den Bewohnern im Seniorenheim.

Finanziert wurde das Training mit Geldern aus dem Masterplan Prävention des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention.

Quelle: Landkreis Aichach-Friedberg – zur Originalmeldung

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