Pfaffenhofener Familiengruppe wandert durch das Zillertal
Eine Familiengruppe aus Pfaffenhofen an der Ilm (Landkreis Pfaffenhofen am Ilm, Bayern) hat eine abwechslungsreiche Tour im Zillertal unternommen. Vom 17. bis zum 20. August 2026 waren drei Erwachsene und drei Kinder in den Bergen unterwegs. Das Wetter im August war ungewöhnlich wechselhaft, doch die Gruppe ließ sich die Wanderung nicht vermiesen.
Gestartet ist die Gruppe am Schlegeisspeicher, einem türkisblauen Stausee im hinteren Zillertal. Von dort aus wanderten sie zum Pfitscherjochhaus auf 2.276 Metern Höhe. Die Hütte ist die älteste Schutzhütte Südtirols und diente der Gruppe für zwei Nächte als Basis.
Nach dem Frühstück und sobald der Regen nachließ, machten sie sich gegen 9:30 Uhr auf den Weg zur Rotbachlspitze. Der Gipfel liegt auf knapp 3.000 Metern. Die Wanderer mussten 600 steile Höhenmeter überwinden. Mit viel Ausdauer erreichten sie schließlich den Gipfel und hatten einen weiten Blick auf die umliegenden Gletscher und Dreitausender.
Am nächsten Tag ging es weiter zur Olpererhütte auf 2.389 Metern. Der Weg dorthin war spannend: Die Gruppe überquerte vorsichtig einen Gletscherfluss und badete in einem eiskalten Gletschersee. An der Hütte angekommen, konnten sich vor allem die Kinder an den Tieren erfreuen. Dort gab es unter anderem Ziegen, Schafe, Kaninchen, Meerschweinchen und Hühner.
Weil das Wetter so unbeständig war, mussten die Wanderer ihre Planung flexibel anpassen. Die Abende in den Hütten verbrachten sie gemeinsam mit Kartenspielen und der Planung für den nächsten Tag.
Zum Abschluss der Reise besuchte die Gruppe noch das Hallenbad in Seefeld in Tirol. Besonders die Wildwasserrutsche war nach den anstrengenden Tagen in den Bergen ein Highlight und bildete den Ausklang der Tour.