Pfaffenhofen: Kunstausstellung über die Vergänglichkeit startet
In der Städtischen Galerie im Haus der Begegnung in Pfaffenhofen an der Ilm (Landkreis Pfaffenhofen am Ilm, Bayern) gibt es bald etwas Neues zu sehen. Vom 6. September bis zum 4. Oktober stellt dort der Künstler Dieter Breitschwerdt unter dem Titel „Aspekte der Vergänglichkeit“ aus.
Breitschwerdt sammelt Dinge aus dem Alltag, die andere vielleicht wegwerfen würden. Er wird oft als „Archäologe der Gegenwart“ bezeichnet. Er nimmt zum Beispiel alte Ledergürtel, Skistockgriffe, orthopädische Fußabdrücke oder angespitzte Buchenäste und baut daraus Kunstwerke. Diese sogenannten Assemblagen ordnet er nach strengen Regeln an, sodass aus den einfachen Fundstücken neue Bilder und Installationen entstehen.
Neben den Objekten zeigt der Künstler auch Arbeiten auf Papier. Dazu gehören Fingerzeichnungen, Handdruckarbeiten und Bilder aus Asche. Diese Werke sind meist einfarbig, wirken aber lebendig.
Der Künstler ist ein erfahrener Profi aus München. Er hat an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert und wurde dort als Meisterschüler mit einem Preis ausgezeichnet. Seine Werke hängen bereits in bekannten Münchner Museen, wie der Pinakothek der Moderne oder den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. In ganz Europa war er schon in über 100 Ausstellungen zu sehen.
Die Ausstellung beginnt offiziell mit einer Vernissage am Samstag, 5. September, um 19.30 Uhr in der Galerie. Wer den Künstler persönlich treffen möchte: Dieter Breitschwerdt ist am Samstag, 3. Oktober, und Sonntag, 4. Oktober, jeweils von 11 bis 17 Uhr vor Ort.
Der Eintritt in die Ausstellung ist kostenlos. Die Galerie hat montags bis donnerstags von 13.30 bis 17 Uhr und dienstags sowie freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. An Wochenenden und Feiertagen kann man die Werke von 11 bis 17 Uhr betrachten. Mehr Infos gibt es auf der Internetseite pfaffenhofen.de/staedtische-galerie.