Pfaffenhofen knackt beim Stadtradeln die 100.000-Kilometer-Marke
In Pfaffenhofen (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, Bayern) haben die Menschen im Juli ordentlich in die Pedale getreten. Beim Stadtradeln vom 4. bis zum 24. Juli waren 438 Teilnehmer in 30 verschiedenen Teams unterwegs. Zusammen legten sie insgesamt 100.065 Kilometer zurück. Damit knackte die Stadt zum ersten Mal die Marke von 100.000 Kilometern.
Das Interesse an der Aktion ist deutlich gestiegen. Im Jahr zuvor waren noch 386 Menschen dabei, die insgesamt 67.396 Kilometer schafften. Neu war in diesem Jahr, dass auch die Lokalpolitik mitmachte. In einer eigenen Kategorie für Parlamentarier traten Teams der CSU, der Grünen und der Linken an.
Besonders erfolgreich waren die Rohrbacher Freizeitradler. Mit 72 Leuten im Team landeten sie auf dem ersten Platz und sammelten 22.673 Kilometer. Den zweiten Platz belegte die Firma Daiichi Sankyo mit 13.491 Kilometern, gefolgt vom PAF Radclub II mit 8.983 Kilometern. Die zehn Mitglieder des Radclubs waren dabei besonders fleißig: Im Schnitt fuhr jede Person dort 898 Kilometer.
Auch die Stadtverwaltung war aktiv. 34 Mitarbeiter belegten den siebten Platz und legten in 774 Fahrten insgesamt 4.814 Kilometer zurück.
Die Aktion hatte auch einen Effekt auf die Umwelt. Durch die vielen Fahrradfahrten konnten rund 16 Tonnen CO₂ eingespart werden. Das ist etwa so viel, wie ein Mittelklassewagen auf einer Strecke von 100.000 Kilometern ausstoßen würde. Allein durch die Fahrten der Stadtverwaltung wurden knapp 790 Kilogramm CO₂ vermieden, was der Leistung von etwa 60 ausgewachsenen Buchen in einem Jahr entspricht.