Pfaffenhofen knackt beim Stadtradeln die 100.000-Kilometer-Marke
In Pfaffenhofen an der Ilm (Landkreis Pfaffenhofen am Ilm, Bayern) war das Stadtradeln 2026 ein großer Erfolg. Vom 4. bis zum 24. Juli haben sich 438 Menschen an der Aktion beteiligt. Sie haben sich in 30 Teams zusammengeschlossen und sind insgesamt 100.065 Kilometer gefahren. Damit hat die Stadt zum ersten Mal die Marke von 100.000 Kilometern geknackt.
Das sind deutlich mehr als im Jahr zuvor. Damals waren 386 Teilnehmer unterwegs und legten 67.396 Kilometer zurück. Neu war in diesem Jahr eine eigene Kategorie für Politiker. Offiziell haben mitgemacht die Ortsverbände der CSU, der Grünen und der Linken.
Die meisten Kilometer haben die Rohrbacher Freizeitradler gesammelt. Mit 72 Leuten im Team kamen sie auf 22.673 Kilometer. Den zweiten Platz belegte die Firma Daiichi Sankyo mit 13.491 Kilometern, gefolgt vom PAF Radclub II mit 8.983 Kilometern. Besonders stark war der PAF Radclub II im Schnitt: Die zehn Mitglieder legten im Durchschnitt 898 Kilometer pro Person zurück.
Auch die Stadtverwaltung hat mitgemacht. 34 Mitarbeiter belegten den siebten Platz. Sie legten in 774 Fahrten insgesamt 4.814 Kilometer zurück.
Durch den Verzicht auf das Auto konnten die Radler in Pfaffenhofen rund 16 Tonnen CO₂ einsparen. Das ist etwa so viel, wie ein Mittelklassewagen auf einer Strecke von 100.000 Kilometern ausstoßen würde. Allein die Stadtverwaltung hat so knapp 790 Kilogramm CO₂ vermieden. Das entspricht der Menge, die etwa 60 ausgewachsene Buchen in einem ganzen Jahr aus der Luft filtern.