Pfaffenhofen erinnert an den globalen Erdüberlastungstag
Am 30. Juli ist der globale Erdüberlastungstag. Das bedeutet, dass an diesem Datum die natürlichen Ressourcen der Erde für das gesamte Jahr aufgebraucht sind. Ab diesem Zeitpunkt lebt die Menschheit ökologisch gesehen „auf Pump“, weil mehr verbraucht wird, als der Planet im selben Jahr wieder herstellen kann.
Für Deutschland war dieser Punkt bereits viel früher im Jahr erreicht. Schon am 10. Mai waren die Ressourcen aufgebraucht, wenn man davon ausgeht, dass alle Menschen auf der Welt so leben würden wie wir hier. Der globale Termin am 30. Juli zeigt, dass danach noch fünf Monate des Jahres folgen, in denen die Erde überfordert ist.
Das Datum ist ein Symbol für den zu hohen Ressourcenverbrauch. Die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm (Landkreis Pfaffenhofen, Bayern) möchte diesen Anlass nutzen, um auf Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen. Die Stadt setzt deshalb auf den Ausbau von erneuerbaren Energien, fördert klimafreundliche Mobilität und achtet auf Energieeffizienz sowie den Schutz von Grünflächen.
Es wird dazu aufgerufen, im Alltag kleine Änderungen vorzunehmen. Das kann das Fahrrad statt des Autos sein, das Reparieren von Dingen oder ein bewussterer Umgang mit Lebensmitteln. Ziel ist es, den Erdüberlastungstag langfristig wieder nach hinten zu verschieben.
Wer mehr über den Erdüberlastungstag wissen möchte, findet weitere Informationen unter ardalpha.de.