Pfaffenhofen an der Ilm warnt vor Wasserknappheit
In Pfaffenhofen an der Ilm (Landkreis Pfaffenhofen, Oberbayern) wird Wasser immer kostbarer. Das Frühjahr 2026 war außergewöhnlich sonnig und trocken. Die Folge ist, dass viele Böden ausgetrocknet sind. Auch Bäche und Flüsse führen kaum noch Wasser, und die Grundwasserstände sind vielerorts niedriger als sonst.
Zwar regnet es über das Jahr gesehen insgesamt noch ähnlich viel wie früher, aber die Verteilung hat sich geändert. Die Winter sind feuchter, während die Sommer immer heißer und trockener werden. Das ist ein Problem für die Natur und die gesamte Wasserversorgung.
Zwar ist die Trinkwasserversorgung aktuell noch sicher, aber der Verbrauch steigt in heißen Sommerwochen stark an. Genau dann können sich die Gewässer und das Grundwasser nur langsam erholen. In einigen Städten und Gemeinden in Bayern gibt es deshalb bereits Verbote für das Befüllen von Pools oder das Gießen von Gärten.
Die Stadt gibt deshalb praktische Tipps, um Wasser zu sparen. Wer die Gießkanne statt des Rasensprengers nutzt und nur früh morgens oder spät abends gießt, verhindert, dass zu viel Wasser einfach verdunstet. Auch eine Regentonne für Balkon- und Gartenpflanzen hilft, das Trinkwasser zu schonen. Wer beim Duschen eine Minute früher aufhört oder das Auto seltener wäscht, spart ebenfalls viele Liter.
Zudem wird empfohlen, Mulch aus Laub oder Rasenschnitt zu verwenden, damit die Feuchtigkeit länger im Boden bleibt. Ein brauner Rasen im Sommer ist laut Stadt kein Grund zur Sorge, da er sich nach dem nächsten Regen meist von selbst erholt.
Weitere Informationen finden Interessierte im vollständigen Beitrag bei PAFundDU.