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Pfaffenhofen an der Ilm: Stadtkasse läuft nach Plan

Entwicklung der Gewerbesteuer in der Stadt Pfaffenhofen nach Jahren und Monaten. Copyright und Urheber siehe Pfaffenhofen an der Ilm

Die Stadtverwaltung hat eine Zwischenbilanz für das Jahr 2026 gezogen. Die Finanzen sehen derzeit gut aus, doch für die Zukunft wird gewarnt.

In der jüngsten Sitzung des Stadtrats von Pfaffenhofen an der Ilm (Landkreis Pfaffenhofen, Bayern) wurde der aktuelle Finanzbericht vorgestellt. Die Kämmerei zeigt darin, dass die Haushaltslage zum Halbjahr größtenteils so läuft wie geplant.

Bei den Einnahmen gibt es ein gemischtes Bild. Die Gewerbesteuer entwickelt sich positiv, auch wenn dieser Posten oft schwankt. Bei der Einkommensteuer fehlen momentan noch Gelder, aber die Hochrechnungen versprechen am Ende trotzdem ein Plus.

Auf der Ausgabenseite im Verwaltungshaushalt wurde bisher mehr Geld ausgegeben als eigentlich vorgesehen. Das liegt aber vor allem daran, dass Kosten für Mieten, Versicherungen und Mitgliedsbeiträge oft schon für das ganze Jahr auf einmal bezahlt werden. Bis zum Jahresende sollte sich das also wieder ausgleichen. Einzig beim Unterhalt von Fahrzeugen und bei Zuschüssen für fremde Kindergärten könnten die Kosten am Ende leicht über dem Plan liegen. Bei den Personalkosten spart die Stadt hingegen: Hier werden etwa 2 Prozent weniger ausgegeben als geplant, sodass eine Reserve von 100.000 Euro nicht angefasst werden muss.

Insgesamt sieht es so aus, dass die Stadt sogar mehr als die geplanten 2,7 Millionen Euro in den Vermögenshaushalt schieben kann. Dort wurden bisher deutlich weniger Gelder ausgegeben als gedacht. Grund dafür sind Verzögerungen bei der Planung. So können einige Maßnahmen im Tiefbau, etwa in der Münchener Straße und in der Schmädelstraße, in diesem Jahr nicht mehr umgesetzt werden. Das Geld dafür wird als sogenannter Ausgaberest in das nächste Jahr übertragen.

Nicht alles läuft perfekt: Bei der Vermarktung der Bau- und Gewerbegebiete Affalterbach und Sandkrippenfeld werden wohl weniger Einnahmen fließen als gehofft. Zwar flossen bisher gut 49.000 Euro an Zinsen in die Rücklagen, und eine geplante Entnahme von 1,2 Millionen Euro wird vermutlich kaum nötig sein. Ob das wirklich so bleibt, hängt davon ab, wie sich die Steuern und die Verkäufe von Grundstücken entwickeln.

Trotz der aktuellen guten Zahlen gibt die Stadtverwaltung einen vorsichtigen Ausblick. Für die kommenden Jahre wird die Lage angespannt erwartet. Die Ausgaben steigen, während die Einnahmen aus der Gewerbesteuer vermutlich gleich bleiben. Gleichzeitig stehen teure Investitionen an, wie zum Beispiel der Neubau der Feuerwehr und weitere Arbeiten im Tiefbau.

Quelle: Pfaffenhofen an der Ilm – zur Originalmeldung

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