Paderborn: Zwei Azubis sind die Besten der Region
In Paderborn (Nordrhein-Westfalen) gibt es Grund zum Feiern im Amt für Geoinformationen. Die Auszubildenden Johanna Schmidt und Jan Ole Konze haben ihre Abschlussprüfungen nicht nur bestanden, sondern mit der Bestnote abgeschlossen. Mitte Juli gab es die offizielle Zeugnisübergabe durch die Bezirksregierung Detmold. Dabei wurden beide als Jahrgangsbeste in Ostwestfalen-Lippe ausgezeichnet.
Es ist sehr selten, dass gleich zwei Leute aus demselben Betrieb diese Ehre erhalten. Die Auszeichnung wird nur an die leistungsstärksten Absolventen eines ganzen Jahrgangs vergeben. Für die Stadt Paderborn ist das ein Beleg dafür, dass die Ausbildung in diesem Bereich auf einem sehr hohen Niveau steht.
Der Beruf des Geomatikers ist heute wichtiger denn je, da fast alles digital wird. Die beiden haben drei Jahre lang gelernt, wie man räumliche Informationen sammelt, auswertet und auf digitalen Karten darstellt. Diese Daten sind die Grundlage für viele Entscheidungen in der Stadt – egal ob es um den Hochwasserschutz, die Stadtplanung oder die Organisation von Großevents wie dem Liborifest geht.
In ihrer Ausbildung haben Schmidt und Konze mit moderner Technik gearbeitet. Sie haben unter anderem mit Drohnen die Stadt aus der Luft beflogen und Sonaraufnahmen von Gewässern gemacht. Damit helfen sie dabei, einen sogenannten „Digitalen Basiszwillling“ von Paderborn zu erstellen. Das ist im Grunde ein präzises digitales Abbild der Stadt, das bei Planungen hilft.
Andreas Brodowski, der Abteilungsleiter in der Geoinformationstechnologie, lobte den Fleiß der beiden. Er betonte, dass dieser Erfolg auch an den Ausbildern Verena Koch und Jana Nowak liege, die ihr Wissen an den Nachwuchs weitergegeben haben. Die Stadt sieht in den beiden Absolventen wichtige Fachkräfte für die digitale Verwaltung der Zukunft.
Quelle: Paderborn – zur Originalmeldung