Paderborn: Sieben Verletzte nach Unfall auf der Riemekestraße
Am 10. August geschah es gegen 22:35 Uhr auf der Riemekestraße in Paderborn (Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen). Dort prallten zwei Pkw aufeinander. Bei dem Zusammenstoß wurden insgesamt sieben Menschen verletzt.
Weil so viele Menschen Hilfe brauchten, wurde die Alarmstufe im Laufe des Einsatzes auf MANV 10 hochgestuft. Das bedeutet, dass die Rettungskräfte auf einen Massenanfall von Verletzten vorbereitet waren. Die Notärzte sortierten die Patienten vor Ort nach der Schwere ihrer Wunden. Fünf Menschen wurden in die Kategorie Gelb und zwei in die Kategorie Grün eingestuft.
Zwei der Verletzten waren jedoch so schwer getroffen, dass sie sofort in die Schockräume der umliegenden Kliniken mussten. Die Retter brachten sie in das St. Vincenz-Krankenhaus und in das Brüderkrankenhaus Paderborn.
Der Einsatz war so groß, dass die regulären Rettungswagen aus den Wachen Süd, Nord und Schloss Neuhaus nicht ausreichten. Deshalb rückten weitere Kräfte an: Ein Rettungswagen kam aus Salzkotten, ein Notarztfahrzeug aus Bad Driburg sowie ein Rettungswagen und ein Krankentransportwagen vom Deutschen Roten Kreuz unterstützten die Kollegen.
Insgesamt waren drei Notärzte, darunter ein leitender Notarzt, an der Unfallstelle. Die Feuerwehr Paderborn sicherte den Bereich ab, wobei der Löschzug Stadtmitte den hauptamtlichen Kräften half.
Da fast alle Rettungsmittel der Stadt im Einsatz gebunden waren, musste die Feuerwehr improvisieren, um den Rest der Stadt abzusichern. Der Löschzug Wewer übernahm die Besetzung der verwaisten Wache Süd. Zudem halfen Leute vom Deutschen Roten Kreuz an der Wache Süd und die Malteser an der Wache Nord aus, damit im Notfall trotzdem noch Krankenwagen verfügbar waren.
Die Ermittlungen dauern an.