Paderborn sichert ehemalige Deponie im Stadtteil Benhausen
In Paderborn (Nordrhein-Westfalen) gibt es derzeit Baustellen auf der ehemaligen Deponie „Im Knicke“ im Stadtteil Benhausen. Das Gelände liegt an der Ecke Feldmeiers Weg. Dort führt die Stadt zusammen mit dem Kreis Paderborn wichtige Sicherungsarbeiten durch.
Der Auslöser für die Maßnahmen war ein Tornado im Jahr 2022. Der Sturm hatte damals viele Bäume entwurzelt. Bei den anschließenden Kontrollen bemerkten die Experten, dass die Abdeckung der Deponie nicht mehr ausreicht. Die Schutzschicht stammt noch aus den 1960er- und 1970er-Jahren und muss nun in einigen Bereichen komplett erneuert werden.
Für die Reparaturen wurden bereits Sträucher und anderes Grün entfernt. Jetzt wird neuer Boden aufgeschüttet. Das Material dafür kommt aus einer anderen Baustelle in der Stadt: Beim Bau des Alanbrooke-Parks im Westen Paderborns fiel mehr Erde an, als dort gebraucht wurde. Diese wird nun nachhaltig für die Deponie genutzt.
Wenn die Arbeiten fertig sind, soll die Fläche ökologisch aufgewertet werden. Die Stadt plant, dort einen sogenannten Magerrasenstandort zu schaffen, der nur wenig Pflege braucht. Da das Gelände im Naturschutzgebiet „Gottegrund“ liegt, passt das zur Umgebung.
Die Stadt Paderborn bittet die Anwohner und Spaziergänger um Verständnis. Das Landschaftsbild sieht durch die Erdarbeiten momentan anders aus als sonst, aber die Maßnahmen sind nötig, um die Deponie fachgerecht zu sichern.
Quelle: Paderborn – zur Originalmeldung