Paderborn: Drei Autos in Autohandlung abgebrannt
In der Nacht zum 7. August kam es in Paderborn (Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen) zu einem schweren Brand. In der Schulze-Delitzsch-Straße standen drei Autos auf dem Hinterhof einer Autohandlung in Flammen. Als die Feuerwehr eintraf, waren die Wagen bereits komplett überfangen.
Die Retter hatten ein Problem: Der Hinterhof war abgeschlossen. Um schnell an die brennenden Autos heranzukommen, mussten die Einsatzkräfte ein massives Stahltor aufbrechen. Dafür nutzten sie ein hydraulisches Rettungsgerät, mit dem sie das Tor gewaltsam öffneten.
Zwei Trupps rückten mit Atemschutz und Schläuchen in das Feuer vor. Sie konnten den Brand zügig löschen. Besonders wichtig war dabei, dass ein weiteres Auto direkt neben den Flammen stand. Die Feuerwehr schaffte es, dieses Fahrzeug und weitere Wagen auf dem Hof zu retten.
Nach dem Löschen gab es Sorgen wegen der Umwelt. Es bestand die Gefahr, dass Löschwasser und Öl aus den Autos in die Kanalisation geflossen waren. Deshalb kamen die Untere Wasserbehörde des Kreises sowie der Stadtentwässerungsbetrieb (STEB) dazu, um alles zu kontrollieren.
Im Einsatz waren zahlreiche Kräfte der Feuerwachen Süd und Nord sowie Freiwillige Feuerwehren aus der Stadtmitte, der Stadtheide und aus Benhausen. Auch zwei Rettungswagen und ein Notarzt waren vor Ort.
Fast zeitgleich gab es einen weiteren Alarm im Stadtgebiet. In der Straße Am Atlaswerk hatte in einem Wohnhaus ein Rauchmelder ausgelöst. Die Feuerwehr aus Wewer und eine Drehleiter aus Schloß Neuhaus fuhren sofort hin. Nach einer kurzen Suche stellte sich jedoch heraus, dass es dort gar nicht gebrannt hatte.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.