Paderborn: Bundespolizei findet Waffen am Hauptbahnhof
Die Bundespolizei hatte für die Zeit des Libori-Festes ein Verbot für Waffen und gefährliche Gegenstände am Hauptbahnhof Paderborn (Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen) und am Bahnhof Kasseler Tor ausgesprochen. Dass diese Regelung nötig war, zeigte sich am Mittwoch, den 29. Juli, bei mehreren Kontrollen.
Ein 15-Jähriger hatte ein verbotenes Butterflymesser bei sich. Die Beamten nahmen das Messer an sich und gaben den Jugendlichen anschließend seiner Mutter aus. Auch ein 17-Jähriger kam nicht ohne hin; bei ihm fanden die Polizisten ein Tierabwehrspray.
Ein 30-Jähriger führte ein nicht erlaubtes Einhandmesser mit sich, das ebenfalls sichergestellt wurde. Besonders auffällig war ein 37-Jähriger. Er war vermutlich betrunken und verhielt sich aggressiv, wodurch er die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich zog. In seinem Rucksack fanden die Polizisten ein Küchenmesser, das er griffbereit hatte.
Alle vier Menschen haben die deutsche Staatsangehörigkeit. Die Bundespolizei bittet nun alle Besucher der Libori-Feiern, Messer und andere gefährliche Dinge zu Hause zu lassen. Nur so könne das Fest friedlich und sicher ablaufen.
Ob und inwieweit sich die Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung