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Overath baut Schulzentrum Cyriax für 12,8 Millionen Euro aus

Copyright und Urheber siehe Overath

Die Stadt hat den Vertrag für den neuen Erweiterungsbau unterzeichnet. Im November geht es los, damit Schüler künftig in modernen Räumen lernen können.

In Overath (Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) wird es am Schulzentrum Cyriax bald deutlich mehr Platz. Die Stadt hat nun den Vertrag mit der Goldbeck West GmbH unterschrieben. Die Firma übernimmt als Totalunternehmer alles: Sie plant den Neubau und führt die Bauarbeiten aus.

Das Ganze ist nötig, weil sowohl das Paul-Klee-Gymnasium als auch die Leonardo-da-Vinci-Sekundarschule mehr Raum brauchen und saniert werden müssen. Parallel zum neuen Projekt wird bereits der Ersatzneubau für das Gymnasium gebaut.

Im November soll es offiziell losgehen. Zuerst werden alte Teile abgerissen. Nach den Winterferien folgen das Fundament und die Bodenplatte. Ab dem Frühjahr zieht dann der Rohbau hoch. Das Gebäude wird vier Stockwerke haben. Gebaut wird in Systembauweise, das heißt, viele Teile wie die Wände mit Fenstern werden im Werk vorgefertigt und vor Ort nur noch zusammengesetzt. Das geht schneller und ist oft sauberer.

Der Neubau entsteht zwischen der Mensa und der Dreifachturnhalle. Damit die Schüler und Lehrer nicht zu sehr gestört werden, richtet die Stadt die Baustelle außen in Richtung der Tennisanlage ein. So müssen die schweren Laster nicht über das Schulgelände fahren.

Neben neuen Klassen- und Fachräumen gibt es noch zwei Besonderheiten: Ein modernes Medienzentrum und das Stadtarchiv ziehen dort ein. Beide bekommen einen eigenen Eingang, damit auch Menschen von außen hineinkönnen. Bevor diese Einrichtungen aber öffnen, dienen die Räume als Ausweichflächen für den Unterricht. So kann die Stadt auf hässliche Baucontainer verzichten, während die alten Gebäude saniert werden.

Auch die Dreifachturnhalle profitiert: Es wird ein Aufzug eingebaut, damit die Empore endlich barrierefrei erreichbar ist.

Die Kosten für den Erweiterungsbau liegen bei rund 12,8 Millionen Euro. Wenn alles nach Plan läuft, ist das Gebäude im Sommer 2028 fertig.

Quelle: Overath – zur Originalmeldung

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