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Osterode am Harz: Herkuleskreisel wird gesperrt

Straßensperrung © Pixabay neelam279 Foto: © Pixabay neelam279

Ab dem 7. September wird der Herkuleskreisel in Dreilinden saniert. Das bedeutet für viele Autofahrer lange Umwege und neue Regeln im Ort.

Wer in Osterode am Harz (Landkreis Göttingen, Niedersachsen) unterwegs ist, muss ab Montag, dem 7. September 2026, mit großen Behinderungen rechnen. Der Herkuleskreisel an der L 523 im Ortsteil Dreilinden wird saniert. Die Arbeiten dauern insgesamt etwa acht Wochen und sind in zwei Abschnitte unterteilt.

Im ersten Bauabschnitt, der vom 7. September bis zum 11. Oktober läuft, wird der Kreisel fast komplett dichtgemacht. Drei der fünf Zufahrten sind komplett gesperrt. Nur die Verbindung zwischen der Osttangente (B 241) und der Straße „Im Strange“ bleibt offen. Damit der Verkehr dort nicht zusammenbricht, regeln zwei Ampeln den Fluss: eine am unteren Ende der Straße „Im Strange“ und eine in der Mitte der Osttangente.

Für viele Anwohner werden ihre Straßen vorübergehend zu Sackgassen. Das gilt für die Krebecker Landstraße, die Bergstraße, die Schwimmbadstraße und die Schäferbergstraße. Wer dort hinfährt, kommt kurz vor dem Kreisel nicht weiter. Außerdem bleiben die Auffahrt und Ausfahrt Osterode-Süd in Richtung Herzberg bzw. von Seesen kommend gesperrt.

Für den Schwerlastverkehr und alle, die nicht direkt nach Dreilinden müssen, gibt es eine große Umleitung. Diese führt über die B 243 (Northeimer Straße), dann über die B 241 via Dorste nach Katlenburg, weiter über die B 247 nach Lindau und schließlich über die L 523 durch Wulften und Schwiegershausen zurück nach Dreilinden. Die Stadt rät den Leuten aus Wulften und Schwiegershausen, direkt über Dorste nach Osterode zu fahren, damit es im Wohngebiet Dreilinden nicht zu voll wird.

Auch im Ort ändert sich viel. Da die Busse nun durch die Siedlung Dreilinden fahren müssen, gibt es fast überall Halteverbote. Zudem werden einige Straßen zu Einbahnstraßen gemacht. Wer Kinder zur Wartbergschule oder Grundschule Dreilinden bringt, sollte vorsichtig sein. Die Schulen sind zwar erreichbar, aber es wird voll werden. Die Stadt bittet die Eltern, ihre Kinder nicht direkt vor dem Tor abzusetzen. Gute Alternativen sind der Bereich Herkules/Apotheke, die Ecke Hohe Straße/Hördener Breite oder der Parkplatz in der Hohen Straße.

Für Fußgänger ist ein neuer Überweg geplant, um die Sicherheit zu erhöhen. Wer einkaufen will: Das Edeka-Center Herkules und die Apotheke Dreilinden bleiben während der gesamten Bauzeit erreichbar.

Nach dem ersten Abschnitt folgt vom 12. Oktober bis zum 30. Oktober der zweite Bauabschnitt. Genauere Infos dazu gibt es zu einem späteren Zeitpunkt.

Quelle: Osterode am Harz – zur Originalmeldung

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