Osnabrück: Streit um Pizza endet mit Gewalt
Alles begann mit einer Bestellung über einen Online-Lieferdienst. Die Kunden waren mit zwei der gelieferten Pizzen unzufrieden. Bei einer stimmte der Belag nicht, eine andere war aus ihrer Sicht zu klein. Zuerst versuchten die Kunden, das Problem am Telefon mit dem Betreiber zu klären. Das brachte jedoch keinen Erfolg.
Deshalb fuhren die Kunden zu der Pizzeria in Osnabrück (Niedersachsen). Dort bot der Betreiber an, eine neue Pizza zu machen. Die Kunden lehnten das Angebot ab. Dann wurde die Stimmung immer schlechter und es kam zu einem heftigen Streit.
Plötzlich griff der Betreiber zu Gewalt. Er soll einer Kundin einen Karton, in dem noch eine Pizza war, ins Gesicht geworfen haben. Kurz darauf schlug er der Frau mit der Faust ins Gesicht. Auch die Ehefrau des Betreibers mischte sich in den Streit ein. Sie soll ein Tablett gegen den Brustkorb der Kundin gedrückt haben.
Die Polizei wurde informiert und hat den Vorfall aufgenommen. Gegen die Betreiber der Pizzeria wurde nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.
Die Beamten wollen nun genau herausfinden, wie es zu dieser Eskalation kam und was genau vor dem Streit passiert ist. Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.