Osnabrück: Polizei stoppt Serie von Sattel-Dieben
Seit Anfang Juni 2026 gab es in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen eine Serie von Einbrüchen. Die Täter hatten es dabei immer auf hochwertige Reitsättel abgesehen. Sie brachen in die Sattelkammern der Höfe ein, wobei sie teilweise Gewalt anwandten, um an die Beute zu kommen.
Die Polizei in Osnabrück (Niedersachsen) war den Männern auf den Fersen. In der Nacht zu Donnerstag konnten die Beamten schließlich zuschlagen und zwei Verdächtige in Belm festnehmen. Kurz vor ihrer Festnahme sollen die beiden Männer noch einmal aktiv gewesen sein. Sie brachen in drei Reiterhöfe im Bereich Warendorf ein.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 43-jährigen Mann aus Belm und einen 55-Jährigen, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden für insgesamt 13 Taten verantwortlich sind. Die Orte der Einbrüche lagen unter anderem in Vechta, Hagen a.T.W., Bramsche, Ibbenbüren, Warendorf und Gütersloh. Der Schaden ist enorm und liegt bei über 200.000 Euro.
Die Staatsanwaltschaft hat nun beantragt, dass die beiden Männer in Untersuchungshaft kommen. Trotz des Erfolgs gibt es noch ein großes Problem: Die meisten der gestohlenen Sättel sind verschwunden. Die Polizei sucht händeringend nach dem Diebesgut und prüft, ob die Männer noch weitere Taten begangen haben.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.