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Osnabrück: Großrazzia auf illegalem Schrottplatz

Die Polizei hat ein riesiges Grundstück am Kirksweg durchsucht. Im Zentrum stehen über 200 Autos und eine verschmutzte Umgebung.

Alles begann mit einem Hinweis auf die Nette. In dem kleinen Fluss in Osnabrück (Niedersachsen) wurde eine Verunreinigung festgestellt. Die Polizei suchte nach der Ursache und fand heraus, dass der Dreck von einem Grundstück am Kirksweg kam. Dort entdeckten die Beamten einen Schrottplatz, der nun im Visier der Ermittler steht.

Am Donnerstagmorgen starteten die Umweltermittler deshalb eine große Aktion. Sie durchsuchten das etwa 7.000 Quadratmeter große Gelände. Dabei zählten sie mehr als 200 Gebrauchtfahrzeuge. Viele dieser Wagen gelten nach ersten Einschätzungen als Altfahrzeuge. Wer solche Autos lagert, braucht eine spezielle Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz. Für dieses Grundstück liegt jedoch keine solche Erlaubnis vor.

Die Polizei war nicht allein unterwegs. Auch Leute von der Unteren Abfallbehörde, dem Gewerbeaufsichtsamt und dem Ordnungsaußendienst der Stadt halfen mit. Während des Einsatzes entdeckten die Beamten zudem rund zwölf Autos ohne Zulassung, die im öffentlichen Raum standen. Diese Fahrzeuge wurden direkt abgeschleppt.

Aktuell ermittelt die Polizei gegen vier Menschen. Die Beschuldigten sind zwischen 40 und 60 Jahre alt. Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeiinspektion Osnabrück – zur Originalmeldung

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