Opernhaus Hannover wird barrierefrei und moderner
Das Opernhaus in Hannover (Niedersachsen) bekommt ein Upgrade. Die Landesregierung plant im Doppelhaushalt für 2027 und 2028 insgesamt 1,53 Millionen Euro für Modernisierungen ein. Das Ziel ist klar: Das Haus soll offener werden und Barrieren abbauen, damit auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen leichter dort zu Gast sein können.
Die Arbeiten finden im Jahr 2028 statt. In diesem Zeitraum muss das Opernhaus ohnehin für einige Monate schließen, weil die Bühnenmaschinerie erneuert wird. Für diese große Technik-Sanierung sind bereits 28 Millionen Euro aus dem Haushalt 2026 vorgesehen. Die Landesregierung nutzt die Pause nun einfach gleich für die anderen Baustellen, damit der Spielbetrieb später nicht noch einmal unterbrochen werden muss.
Ein großer Teil des Geldes fließt in die Barrierefreiheit. Dafür sind 780.000 Euro geplant. Es geht dabei nicht nur um den Zugang zum Gebäude, sondern auch um die Akustik. Zudem sollen die Übertitelung und die Audiodeskription verbessert werden. Auch die Schilder im Haus und die Wegeführung werden einfacher gestaltet, damit sich die Besucher besser zurechtfinden.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Toiletten. Die Sanitäranlagen im Publikumsbereich sind oft ein Kritikpunkt der Besucher gewesen. Deshalb fließen weitere 750.000 Euro in deren Sanierung.
Kulturminister Falko Mohrs und Intendant Bodo Busse betonen, dass Kultur für alle da sein müsse. Die Investitionen sollen dazu beitragen, dass das Opernhaus ein zeitgemäßer Ort für die gesamte Stadtgesellschaft wird. Ob und wann genau die Arbeiten im Jahr 2028 starten, wird kurz darauf der Planung festgelegt.