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Opernfestspiele Heidenheim 2026 ziehen positive Bilanz

Copyright und Urheber siehe Heidenheim an der Brenz

Mit einer Last Night unter freiem Himmel endete die diesjährige Saison. Die Veranstalter blicken auf volle Säle und internationale Anerkennung zurück.

Am vergangenen Sonntag gingen die Opernfestspiele in Heidenheim an der Brenz (Baden-Württemberg) zu Ende. Bei perfektem Wetter feierten die Besucher die Saison mit einer Last Night unter freiem Himmel. Intendant Marcus Bosch zeigte sich zufrieden: Die Festspiele wollten nicht nur Erfolge verwalten, sondern mit ungewöhnlichen Stücken und hoher Qualität Menschen begeistern.

Im Zentrum der Saison 2026 standen zwei Werke von Giuseppe Verdi, die auf Stoffen von William Shakespeare basieren. Die Oper „Otello“ wurde sechs Mal aufgeführt. Vier Mal gelang dies im Rittersaal auf Schloss Hellenstein, bei zwei Terminen musste wegen des Wetters in das Festspielhaus CCH ausgewichen werden. Auch die selten gespielte Urfassung von „Macbeth“ aus dem Jahr 1847 wurde im Festspielhaus CCH gezeigt. Diese Produktion wurde für den Rundfunk und eine spätere Veröffentlichung mitgeschnitten.

Besonders erfolgreich war die „Junge Oper“ mit dem Stück „Holle!“. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper am Rhein gab es insgesamt zwölf Vorstellungen im Margarete-Hannsmann-Saal der Stadtbibliothek.

Neben den Opern gab es ein breites Konzertprogramm. So kehrte die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern für das Eröffnungskonzert zurück. In der Pauluskirche wurde Rossinis „Petite Messe solennelle“ aufgeführt, während die Cappella Aquileia ein Galakonzert gab. Für Kinder gab es den „Karneval der Tiere“ mit den Stuttgarter Philharmonikern, und eine Jazzgala mit ToyToy und der NDR Bigband sorgte für Stimmung.

Auch die kostenlosen Angebote und Extras kamen gut an. Die Besucher besuchten Jazzfrühstücke, die Schlossbergtafel oder den Blauen Abend in der Hammerschmiede Königsbronn. Die Auslastung der Veranstaltungen lag bei 96 Prozent. Insgesamt besuchten 14.451 Menschen die Festspiele. Bei „Macbeth“ waren die Plätze so begehrt, dass die Kapazität erhöht wurde, wodurch eine Auslastung von 111 Prozent erreicht wurde.

Die politische Führung aus Baden-Württemberg und Heidenheim lobte das Festival als kulturellen Leuchtturm. Ministerpräsident Cem Özdemir zeigte sich nach seinem Besuch bei „Macbeth“ begeistert über die Hochkultur im ländlichen Raum.

Bereits die Pläne für das nächste Jahr stehen: Die Saison 2027 steht unter dem Motto „Sprengkraft“. Auf dem Programm stehen Richard Wagners „Lohengrin“ sowie Verdis „I masnadieri“. Der Vorverkauf für die Karten startete bereits am 4. Juli 2026.

Quelle: Heidenheim an der Brenz – zur Originalmeldung

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