Oldenburg: Wanderbäume ziehen zum Hauptbahnhof
In Oldenburg (Niedersachsen) gehen die Stadtgärten am Sonntag, den 9. August, zu Ende. Kurz darauf wird in der Innenstadt abgebaut. Die Stadt braucht den Platz nämlich für das anstehende Stadtfest, damit dort Bühnen, Essensstände und andere Bereiche aufgebaut werden können.
Doch ein Teil des Grüns verschwindet nicht komplett. Bereits in der nächsten Woche ziehen viele bepflanzte Baumkästen auf den Vorplatz des Hauptbahnhofs um. Diese Kübel waren ursprünglich auf dem Waffenplatz gestanden. Am 30. Mai gab es dort ein Event namens „Wanderwald“, bei dem die Bäume an verschiedene Orte in der Stadt verteilt wurden. Jetzt werden sie wieder eingesammelt und vor dem Bahnhof neu aufgestellt.
Die Stadt möchte damit zeigen, wie der Bahnhofsvorplatz in Zukunft aussehen könnte. Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht erklärt, dass die Bäume einen Vorgeschmack auf ein grüneres Stadtbild geben sollen. Das soll nicht nur besser aussehen, sondern auch helfen, das Stadtklima zu verbessern.
Langfristig ist für den Bahnhofsvorplatz eine große Umgestaltung geplant. In den nächsten Jahren soll die Fläche klimafreundlicher werden und der Verkehr neu geregelt werden. Die Stadt plant mehr echte Bäume, will versiegelte Flächen aufbrechen und Bereiche schaffen, in denen Regenwasser besser versickern kann. So soll das „Eingangstor“ zur Stadt attraktiver werden.
Einige andere Pflanzen bleiben noch länger an ihren aktuellen Plätzen: Die Gärten am Büsingstift und die Kästen in der Haarenstraße stehen noch bis Ende September. Insgesamt 25 große Gehölze in Holzkübeln bleiben dauerhaft in der Innenstadt und im Heiligengeistpark stehen.
Quelle: Oldenburg – zur Originalmeldung