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Oldenburg: Kostenloser Vortrag zum Täter-Opfer-Ausgleich

Wie funktioniert eine Versöhnung zwischen Opfern und Tätern? Das inForum lädt am 13. August zu einem Gespräch über Gerechtigkeit und Wiedergutmachung ein.

Am Donnerstag, den 13. August, gibt es in Oldenburg (Niedersachsen) einen besonderen Vortrag. Um 17 Uhr geht es im Kulturzentrum PFL in der Peterstraße 3 darum, wie Menschen nach einer Straftat wieder zueinander finden können. Das Thema ist der sogenannte Täter-Opfer-Ausgleich.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Strafe durch das Gericht, sondern die Frage, wie der Täter Verantwortung übernimmt und den Schaden wiedergutmachen kann. Ziel ist es, den sozialen Frieden wiederherzustellen und die Beziehungen zwischen den Beteiligten zu klären. Dieser Ansatz wird auch als „wiederherstellende Gerechtigkeit“ bezeichnet.

Referentin ist Hilke Kenkel-Schwartz vom Verein Konfliktschlichtung e.V. Oldenburg. Ihr Verein ist einer der ersten in Deutschland, der bereits seit 1987 solche Schlichtungen im Jugend- und Erwachsenenstrafrecht durchführt. Sie will aufzeigen, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit ein solches Gespräch zwischen dem Opfer und dem Verursacher überhaupt funktionieren kann.

Nach dem Vortrag haben die Besucher Zeit, Fragen zu stellen und gemeinsam über das Thema zu diskutieren. Der Eintritt ist kostenlos und man muss sich nicht vorher anmelden.

Veranstalter ist das inForum. Das ist eine Bildungseinrichtung der Stadt, die Kurse und Ausflüge vor allem für Menschen ab 50 Jahren organisiert. Wer mehr wissen möchte, kann die Webseite www.oldenburg.de/inforum besuchen oder unter der Telefonnummer 0441 235-2781 anrufen.

Quelle: Oldenburg – zur Originalmeldung

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