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Oldenburg baut Container-Schulen an der Alexanderstraße

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Drei Schulen müssen bald weichen, damit Neubauten und Sanierungen starten können. Als Übergangslösung zieht der Unterricht in riesige Modulgebäude um.

In Oldenburg (Niedersachsen) wird es an der Alexanderstraße bald sehr eng. Damit Schüler und Lehrer während der großen Baustellen nicht im Regen stehen, baut die Stadt vier Interimsgebäude aus Containern. Insgesamt 4.000 Quadratmeter Fläche sollen so entstehen, damit der Unterricht weiterlaufen kann.

Die Grundschule Röwekamp zieht für die gesamte Bauzeit komplett aus. Sie bekommt zwei eigene Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Jugendherberge an der Alexanderstraße 65. Dort wurde bereits ein alter Pavillon abgerissen und Bäume gefällt, um Platz zu schaffen. Auch das Neue Gymnasium und die Oberschule Alexanderstraße müssen teilweise ausweichen. Sie nutzen die Containeranlage „Alex“ an der Alexanderstraße 65 sowie die Anlage „Süd“ auf dem eigenen Schulgrundstück an der Hausnummer 90. Bei letzterer war die Anlieferung schwierig, da die Module nur über die Zufahrt des benachbarten Lambertistifts auf das Gelände kamen.

Der Umzug in die neuen Übergangsquartiere ist für die Herbstferien geplant. Aktuell werden die letzten Module montiert. Danach folgen noch der Innenausbau und die Wege im Außenbereich. Damit genug Strom vorhanden ist, wurde extra eine neue Trafostation gebaut.

Die Stadt gibt für diese Übergangslösung rund 6,1 Millionen Euro aus. Doch das ist nur der Anfang: Die Grundschule Röwekamp wird saniert und erweitert, unter anderem bekommt sie eine Mensa. Das soll bis zum zweiten Quartal 2028 fertig sein und kostet etwa 15,3 Millionen Euro. Viel aufwendiger wird es am Schulzentrum Alexanderstraße. Dort entstehen zwei Neubauten für das Gymnasium und die Oberschule, während alte Gebäude saniert werden. Diese riesige Baustelle wird laut Plan bis zum vierten Quartal 2032 dauern und insgesamt rund 69,3 Millionen Euro kosten.

Quelle: Oldenburg – zur Originalmeldung

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