Ölspur in Wetter: Fahrer muss für Reinigung zahlen
In der Nacht zum Donnerstag kam es in Wetter (Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen) zu einem gefährlichen Vorfall auf der Kaiserstraße. Ein Fahrzeug verlor auf einer Strecke von rund zwei Kilometern Öl. Die Flüssigkeit zog sich bis in die Wasserstraße. Gegen 1:30 Uhr rückte die Löscheinheit Grundschöttel aus, um die Unfallstelle zu sichern. Die Feuerwehrleute stellten Warnschilder auf, damit andere Autofahrer nicht ins Rutschen kommen.
Für die Reinigung der Straße wurde die Rufbereitschaft des Stadtbetriebes gerufen. Die Polizei konnte den Fahrer des Wagens noch ausfindig machen. Der Mann muss nun mit einem Kostenbescheid rechnen, da er für die Reinigung der Straße aufkommen muss. Nach etwa 70 Minuten war der Einsatz beendet.
Auch an anderen Stellen im Ort war die Feuerwehr in den letzten 24 Stunden gefordert. Am Mittwochmorgen gegen 9:25 Uhr löste in einem Mehrfamilhaus in der Karlstraße ein Rauchmelder aus. Da die Feuerwehr die Wohnung im ersten Stock nicht ohne Schäden öffnen konnte, schauten die Beamten mit der Drehleiter von außen hinein. Sie sahen kein Feuer und rochen auch keinen Brand, weshalb sie den Einsatz schnell wieder abbrachen.
Früh am Donnerstagmorgen gab es dann zwei weitere Einsätze, bei denen Menschen in ihren Wohnungen gestürzt waren. Um 7:45 Uhr musste die Feuerwehr im Mühlenweg im Ortsteil Wengern eine Tür mit Spezialwerkzeug aufbrechen, um eine Person zu retten. Kurz darauf, um 8:02 Uhr, passierte in der Königstraße etwas Ähnliches. Hier gelang es den Einsatzkräften, die Tür durch einen kleinen Spalt zu öffnen. Die betroffenen Menschen wurden jeweils an den Rettungsdienst oder den Notarzt übergeben.
Zusätzlich unterstützte die Löscheinheit Alt-Wetter gegen 5:03 Uhr den Rettungsdienst im Stetroter Weg. Eine Person musste dort mit einer speziellen Schleifkorbtrage aus dem ersten Stock in den Rettungswagen transportiert werden. Dieser Einsatz dauerte etwa 75 Minuten.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.