Oberviechtach: So prägt die Schwarz-Stiftung die Stadt
Dr. Max Schwarz stammte aus Oberviechtach (Landkreis Schwandorf, Bayern). Obwohl er später in München lebte und arbeitete, blieb er seiner Heimat treu. Zusammen mit seiner Frau Margret gründete er die Dr.-Max-und-Margret-Schwarz-Stiftung. Ihr Ziel ist es, nicht der Stadtverwaltung, sondern direkt den Menschen zu helfen. Das Geld soll für mildtätige und gemeinnützige Zwecke genutzt werden.
Nach dem Tod von Dr. Max Schwarz im Jahr 1977 sparte seine Frau Margret bis zu ihrem eigenen Tod 1993 konsequent. Dadurch wuchs das Vermögen der Stiftung beträchtlich an. Seit 1993 kümmert sich Erika Odemer als Nachlassverwalterin um die Stiftung. Die inzwischen 95-Jährige betreut die Immobilien in München und vertritt die Stiftung. Dabei verzichtet sie auf eine hohe Aufwandsentschädigung und spendet teilweise sogar eigenes Geld.
Die Auswirkungen der Stiftung sind im Stadtbild von Oberviechtach deutlich zu sehen. So wurden das Haus der Schwarz-Stiftung sowie die Gebäude am Marktplatz 12 und 18 saniert oder gefördert. Auch beim Bau der neuen Kita und beim Alten- und Pflegeheim floss Geld aus der Stiftung.
Neben den Gebäuden profitieren viele soziale Angebote von den Erträgen. Die Stiftung unterstützt Kindergärten, Schulen und die Stadtbibliothek. Auch Spielplätze, das Ferienprogramm für Kinder und die Arbeit im Museum werden finanziert. Viele dieser Projekte könnten ohne die privaten Mittel der Eheleute Schwarz nicht realisiert werden.