Oberreichenbach: Kinder entdecken das Würzbacher Moor
In Oberreichenbach (Baden-Württemberg) gab es für Kinder in den Sommerferien einen besonderen Ausflug. Insgesamt acht Jungen und ein Mädchen nahmen an einem Rundgang durch das Würzbacher Moor teil. Begleitet wurde die kleine Gruppe von Frau Pfrommer, die während des Ausflugs auch die Fotos machte.
Angeführt wurde die Tour von Karl Günther. Der Förster im Ruhestand teilte sein Wissen über das Naturschutzgebiet mit den jungen Teilnehmern. Ein besonderes Highlight war ein altes Bombenloch. Obwohl es im Moor insgesamt extrem trocken war, hielt sich dort noch verhältnismäßig viel Wasser, was die Kinder sehr beeindruckte.
Die Gruppe lernte auch etwas über das Alter des Moores. Die ältesten Schichten dort sind etwa 7557 Jahre alt. Das ist vergleichbar mit den Mooren in Kaltenbronn, auch wenn das Würzbacher Moor mit einer Dicke von zwei Metern deutlich flacher ist als die dortigen acht Meter.
Die extreme Wärme während des Ausflugs machte den Kindern wenig aus. Sorgen bereitete hingegen der Zustand der Natur: Außer im erwähnten Bombenloch war im gesamten Gebiet kein Tropfen Wasser zu sehen. Die extreme Trockenheit war für die Teilnehmer erschreckend.