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Oberhausen: Polizei warnt vor Betrug bei Online-Käufen

Wer über Plattformen wie eBay oder TikTok einkauft, sollte vorsichtig sein. In Oberhausen gibt es immer wieder Fälle von Warenbetrug.

Beim Kriminalkommissariat 21 der Polizei in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) landen regelmäßig Anzeigen wegen Betrugs. Es geht dabei um private Geschäfte im Internet, zum Beispiel über eBay, Kleinanzeigen oder TikTok.

Die Masche ist oft die gleiche: Die Käufer überweisen das Geld für eine Ware, aber das Paket kommt niemals an. Besonders gefährlich ist laut Polizei die Funktion „Freunde und Familie“ bei PayPal. Viele nutzen diese Option, um Gebühren zu sparen. Das Problem ist jedoch, dass es hier keinen echten Käuferschutz gibt. Wenn der Verkäufer dann verschwindet, ist es fast unmöglich, das Geld zurückzubekommen.

Die Beamten raten deshalb zu mehr Vorsicht. Man sollte sichere Zahlungsdienste nutzen oder bei PayPal die Option „Waren und Dienstleistungen“ wählen. Auch die eigenen Schutzfunktionen von Plattformen wie Kleinanzeigen sind eine gute Wahl. Wer ein Angebot sieht, das zu günstig wirkt, sollte misstrauisch werden. Das gilt besonders für Tickets von Konzerten, die eigentlich schon ausverkauft sind.

Auch ein Foto von einem Personalausweis bringt keine Sicherheit. Solche Bilder können gefälscht sein oder von anderen gestohlen werden. Die Polizei empfiehlt, die Bewertungen und die Aktivitäten eines Verkäufers genau zu prüfen. Im Zweifel sollte man lieber komplett auf den Kauf verzichten, statt Geld an Betrüger zu verlieren.

Die Ermittlungen zu den eingegangenen Anzeigen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Oberhausen – zur Originalmeldung

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