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Oberhaching plant Wechsel beim Kita-Essen

Die Mehrheit der Eltern in den gemeindlichen Kitas ist unzufrieden mit dem aktuellen Catering. Nun soll ein neuer Anbieter her.

In den Faschingsferien hat die Gemeinde Oberhaching (Landkreis München, Bayern) in allen ihren Kindertagesstätten eine Umfrage gestartet. Es ging um die Frage, ob die Eltern mit dem Mittagessen ihrer Kinder zufrieden sind. Die Beteiligung war hoch, sodass die Gemeinde nun ein klares Bild der Lage hat.

Das Ergebnis ist deutlich: In fast allen Einrichtungen wollen rund 80 Prozent der Eltern einen anderen Essensanbieter. Nur in der Kita Villa Kunterbunt gibt es kaum Kritik, da dort erst vor kurzem gewechselt wurde. Den Eltern ist vor allem wichtig, dass die Lebensmittel aus der Region kommen. Dass das Essen eventuell teurer wird, spielt für die meisten Befragten eine untergeordnete Rolle.

Die Gemeinde hatte bereits Anfang Februar versprochen, bei einem klaren Votum der Eltern einen Wechsel zu ermöglichen. Da die Umfrage nun vorliegt, geht es in die nächste Phase. Die Verwaltung wird sich jetzt mit den Elternbeiräten abstimmen. Gemeinsam werden mögliche Caterer gesucht und vorgestellt. Bevor es eine endgültige Entscheidung gibt, organisiert die Gemeinde Probeessen für die Kinder und ihre Eltern.

Das Ziel ist, dass zum Start des neuen Kita- und Schuljahres im September alles bereit ist. Es geht dabei um große Mengen: In den gemeindlichen Einrichtungen werden jährlich etwa 173.000 Mahlzeiten ausgegeben. Aktuell zahlen die Eltern eine Monatspauschale von 105 Euro für das Mittagessen, in der Villa Kunterbunt liegt der Betrag bei 125 Euro.

Quelle: Oberhaching – zur Originalmeldung

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