Oberbürgermeister ruft zu Blutspenden in Brandenburg an der Havel auf
In den Sommermonate wird es für die Blutversorgung oft schwierig. Viele Menschen sind im Urlaub oder die Hitze hält sie vom Spenden ab. Trotzdem brauchen die Krankenhäuser genauso viel Blut und Plasma wie im Winter, auch um wichtige Medikamente herzustellen.
Um zu sehen, wie es aktuell aussieht, besuchte Oberbürgermeister Daniel Keip den Blut- und Plasmaspendedienst Haema in der Geschwister-Scholl-Straße in Brandenburg an der Havel (Brandenburg). Er sprach mit den Mitarbeitern vor Ort und ließ sich zeigen, wie eine Spende genau abläuft – von der Anmeldung bis zur Entnahme.
Im Gespräch wurde klar, dass es nicht nur um klassische Blutspenden geht. Besonders wichtig ist die Gewinnung von Blutplasma. Das wird vor Ort verarbeitet, tiefgekühlt und dann weiter transportiert, damit daraus lebensrettende Medikamente gemacht werden können.
Daniel Keip bat die Bürger der Stadt nun, Verantwortung zu übernehmen. Wer gesund ist und Zeit hat, solle bitte zum Spenden gehen, damit die Versorgung in der Sommerzeit gesichert bleibt.
Neben der medizinischen Hilfe ist der Standort Haema auch als Arbeitgeber wichtig. Dort gibt es verschiedene Ausbildungsplätze. Die angehenden Medizinischen Fachangestellten lernen unter anderem an der Berufsschule des Oberstufenzentrums „Alfred Flakowski“ in Brandenburg. Damit ist der Spendedienst fest in das Gesundheitsnetzwerk der Stadt eingebunden.