Nümbrecht: Siebtklässler vom Gymnasium besuchen die Feuerwehr
In der 24. Kalenderwoche besuchten vier Klassen der 7. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Nümbrecht (Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) die örtliche Feuerwehr. An zwei Tagen lang lernten die Jugendlichen, dass die Arbeit der Retter weit über das Löschen von Bränden hinausgeht. Die Feuerwehrleute erklärten den Schülern, dass sie auch bei Unwettern, Ölspuren auf der Straße oder Verkehrsunfällen helfen. Dabei erfuhren die Jugendlichen auch, dass die meisten Einsatzkräfte ehrenamtlich arbeiten und neben ihrem normalen Job jederzeit bereit sein müssen, auszurücken.
Die Schüler konnten die Fahrzeuge und die Ausrüstung aus der Nähe betrachten. Die Beamten zeigten ihnen die Atemschutzmasken, die Schläuche und die verschiedenen Rettungswerkzeuge, die in den Wagen verstaut sind.
Besonders spannend wurde es bei den Vorführungen mit dem Feuersimulator. Die Jugendlichen sahen aus sicherer Entfernung, was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht oder eine Sprühdose anzündet. In beiden Fällen kam es zu kleinen Explosionen, was den Schülern verdeutlichen sollte, dass man solche Dinge zu Hause niemals ausprobieren darf.
Zum Abschluss durften die Siebtklässler selbst aktiv werden. Unter Aufsicht der Feuerwehrleute übernahmen sie die Feuerlöscher und löschten ein kleines Feuer. Die Feuerwehr hofft, dass der Besuch nicht nur den Brandschutz vermittelt hat, sondern vielleicht auch einige Jugendliche dazu bewegt, selbst in die Jugendfeuerwehr einzutreten.
Quelle: Nümbrecht – zur Originalmeldung