Nümbrecht: Geld für Betreuung krebserkrankter Frauen
Die Brustkrebs-Selbsthilfegruppe mamma CAMPY aus Nümbrecht (Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) startet ein neues Pilotprojekt. Unterstützt wird die Aktion von der Rembold Stiftung. Im Rathaus der Gemeinde wurde der symbolische Scheck über 1.000 Euro übergeben. Dabei waren auch Bürgermeister Thomas Hellbusch und der Stifter Dr. Jürgen Rembold anwesend.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die psychische Gesundheit. Wer schwer krank ist, braucht oft Hilfe im Kopf, um den Alltag zu bewältigen. Deshalb gibt es am 19. September 2026 einen speziellen Projekttag zum Thema Resilienz. Dabei geht es darum, wie man seine innere Widerstandskraft behält oder sogar stärkt. Eine ausgebildete Psychoonkologin leitet den Tag in einem geschützten Rahmen.
Das Interesse ist groß: Schon 26 Frauen haben sich angemeldet. Weitere betroffene Frauen können sich noch bis zum 4. September 2026 kostenlos unter der Telefonnummer 0170-2890297 anmelden. Wenn zu viele Anfragen kommen, wird eine Warteliste geführt.
Die Gruppe mamma CAMPY hat sich über die Zeit stark entwickelt. Angefangen hat alles als Hilfe für Brustkrebspatientinnen, doch mittlerweile ist das Angebot für alle Krebserkrankten und auch deren Angehörige offen. Das Programm reicht von Fachvorträgen bis zu Bastelaktionen. Insgesamt werden über 50 Frauen aus der gesamten Region betreut. Für diese Arbeit wurde der Verein im Jahr 2024 in Nordrhein-Westfalen mit einem Preis für die Vernetzung von Selbsthilfegruppen ausgezeichnet.
Quelle: Nümbrecht – zur Originalmeldung