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Nordthüringen: Hunderte Temposünder beim Speed-Marathon erwischt

Die Polizei hat in Nordthüringen eine große Kontrollwoche durchgeführt. Knapp 5600 Autos wurden gecheckt, dabei gab es einige heftige Fälle von Raserei.

Vom 3. bis zum 9. August war die Polizei in Nordthüringen (Thüringen) besonders wachsam. Im Rahmen des sogenannten Speed-Marathons suchten die Beamten gezielt Unfallschwerpunkte und gefährliche Stellen auf. Sie wollten die Fahrer ausbremsen. Dabei setzten die Polizisten auf zwei Methoden: Manche Autos hielten sie direkt an, bei anderen blitzten sie einfach mit der Kamera.

Die Bilanz der Woche ist hoch. Insgesamt kontrollierten die Beamten knapp 5600 Fahrzeuge. Bei 357 Fahrern war das Tempo zu hoch. In den meisten Fällen bleibt es bei einem Verwarngeld von bis zu 55 Euro. Doch für einige Fahrer wird es teurer: Sie müssen höhere Bußgelder zahlen und bekommen Punkte in Flensburg.

Zwei Fälle stechen dabei besonders hervor. Im Landkreis Nordhausen raste ein Fahrer mitten durch einen Ort. Anstatt der erlaubten 50 km/h war er mit 122 km/h unterwegs. Ein weiterer schwerer Verstoß passierte bei Sondershausen (Thüringen) außerhalb eines Ortes. Dort wurde ein Fahrer mit 180 km/h gemessen. Er war damit 80 km/h schneller als erlaubt.

Die Polizei zieht ein positives Fazit. An vielen Stellen gab es während der Aktionswoche weniger Verstöße als sonst. Trotzdem zeigen die extremen Fälle aus Nordhausen und Sondershausen, dass solche Kontrollen wichtig sind. Zu hohe Geschwindigkeiten gehören nach wie vor zu den Hauptgründen für Unfälle auf den Straßen in Thüringen.

Quelle: Landespolizeiinspektion Nordhausen – zur Originalmeldung

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