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Norderstedt: Polizei kontrolliert Tempo vor Grundschulen

Zum Schulstart hat die Polizei in Norderstedt die Geschwindigkeit vor Schulen geprüft. Dabei flog ein Fahrer ohne Führerschein auf.

Die Ferien sind vorbei und die Kinder gehen wieder zur Schule. Damit die Schüler sicher ankommen, hat das Polizeirevier Norderstedt (Kreis Segeberg, Schleswig-Holstein) am Montag, den 18. August 2026, mehrere Kontrollen durchgeführt.

Am Morgen starteten die Beamten gegen 07:30 Uhr am Glashütter Damm vor der Grundschule Immenhorst. Bis 09:30 Uhr waren dort neun Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Ein Autofahrer raste mit 57 km/h durch die Zone und war damit 27 km/h zu schnell. Zwei Fahrer müssen nun mit Post von der Bußgeldbehörde rechnen, bei den anderen sieben blieb es bei Verwarngeldern.

Besonders ärgerlich war ein Fall bei dieser Kontrolle: Ein 20-jähriger Mann war 15 km/h zu schnell. Als die Polizei ihn prüfte, stellte sich heraus, dass er gar keinen Führerschein hat. Er missachtete ein bestehendes Fahrverbot. Neben der Verwarnung wegen des Tempos wurde er nun wegen des Verdachts auf Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Zwei weitere Menschen waren in diesem Bereich nicht angeschnallt.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter zur Grundschule Falkenberg. Zwischen 10:20 Uhr und 12:00 Uhr kontrollierten die Polizisten den Verkehr an der Ecke Knickweg und Fadens Tannen. Dort wurden 12 Geschwindigkeitsverstöße gemessen, die jedoch alle an der Verwarngelder lagen.

Den Abschluss bildete die Kontrolle im Henstedter Weg vor dem SOS Kinderdorf. Von 13:10 Uhr bis 14:15 Uhr waren dort zehn Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Auch hier gab es nur Verwarngelder. Ein Mann auf einem E-Scooter benutzte während der Fahrt sein Handy. Er muss nun mit einem Bußgeldbescheid über 100 Euro plus Gebühren rechnen.

Die Polizei sagt, dass die Kontrollen bei den Anwohnern gut ankamen. Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu garantieren, will die Behörde solche Einsätze in Zukunft wiederholen.

Ob und inwieweit sich der 20-jährige Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeidirektion Bad Segeberg – zur Originalmeldung

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