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Norddeutsche Realisten malen das Bremer Rathaus

Eine Gruppe von Künstlern hält das UNESCO-Welterbe in Bremen fest. Die Bilder werden bald in drei Museen der Stadt gezeigt.

Die Norddeutschen Realisten sind seit etwa 30 Jahren unterwegs. Das ist ein Zusammenschluss von Künstlern, die eine ganz bestimmte Tradition pflegen: Sie malen unter freiem Himmel, egal ob es regnet oder stürmt. Mit Staffelei, Leinwand und Ölfarben halten sie meist die norddeutsche Landschaft oder maritime Motive fest.

Aktuell ist die Gruppe in Bremen (Bremerland, Niedersachsen/Bremen) aktiv. Bereits im Juni waren die Maler im Norden der Stadt unterwegs. Damals entstanden Bilder vom Bunker Valentin in Farge und der Wollkämmerei in Blumenthal. Im September stehen nun die Altstadt, der Hafen und die Überseestadt im Fokus.

Am 15. September 2022 gab es einen besonderen Termin. Auf Einladung der Senatskanzlei durften die Künstler in die Obere Halle des Bremer Rathauses. Dort malten Margreet Boonstra, Tobias Duwe, André Krigar, Meike Lipp, Mathias Meinel, Lars Möller, Frank Suplie, Till Warwas und Corinna Weiner den Festsaal aus ihren eigenen Sichtweisen. Das Rathaus und der Roland auf dem Marktplatz sind über 600 Jahre alt und gehören zum UNESCO-Welterbe.

Wer die Ergebnisse sehen will, muss noch etwas warten. Im Frühjahr 2023 gibt es eine große Kooperations-Ausstellung unter dem Titel "Auf Sicht – Die Norddeutschen Realisten malen in Bremen". Die Werke werden zeitgleich in drei Museen gezeigt: im Overbeck-Museum und im Vegesacker Geschichtenhaus vom 5. März bis zum 16. Juli 2023 sowie im Hafenmuseum Speicher XI vom 5. März bis zum 30. April 2023.

Quelle: Rathaus Bremen – zur Originalmeldung

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