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Nienburg: Frau mit Jeep fast gegen Auto gefahren

Eine Fahrerin aus Nienburg verursachte in der Nacht zu Donnerstag beinahe einen Unfall. Sie war gesundheitlich stark beeinträchtigt.

Es war kurz nach ein Uhr in der Nacht zum Donnerstag, als die Polizei in Nienburg (Niedersachsen) einen Jeep bemerkte. Die Frau mittleren Alters fuhr auf der Hannoverschen Straße in Richtung Berliner Ring. Dabei fiel den Beamten auf, dass das Auto in deutlichen Schlangenlinien über die Fahrbahn zog.

Die Polizisten wollten das Fahrzeug daraufhin stoppen. Als die Fahrerin anhielt, passierte es fast: Sie verfehlte einen am Straßenrand geparkten Pkw nur knapp. Ein Zusammenstoß wurde nur hauchdünn verhindert.

Die Beamten fanden schnell heraus, warum die Frau so unsicher gefahren war. Sie litt unter körperlichen Beeinträchtigungen, die durch eine Erkrankung ausgelöst worden waren. Da ihr Zustand besorgniserregend war, riefen die Polizisten einen Rettungswagen. Die Sanitäter brachten die Frau anschließend in ein Krankenhaus.

Die Polizei hat nun ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Ob und inwieweit sich die Frau strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Nach dem Vorfall gab die Polizei in Nienburg einen Appell an alle Autofahrer heraus. Wer sich gesundheitlich unwohl fühlt oder Medikamente nimmt, die die Reaktion verschlechtern, dürfe nicht selbst fahren. In solchen Fällen solle man lieber ein Taxi nehmen, Angehörige bitten oder den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Wer während der Fahrt merkt, dass es ihm schlechter geht, müsse sofort an einem sicheren Ort anhalten und den Notruf wählen.

Quelle: Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg – zur Originalmeldung

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