Zum Inhalt springen
newssofort.de

Niedersächsische Feuerwehrleute kehren aus Serbien zurück

Neun Einsatzkräfte aus Niedersachsen haben in einem serbischen Naturschutzgebiet einen schweren Waldbrand bekämpft. Nun sind sie wieder in der Heimat.

Die Feuerwehrleute aus den Landkreisen Gifhorn, Uelzen, Lüchow-Dannenberg und Lüneburg sind wieder zurück in Niedersachsen. Vom 24. bis zum 29. August 2026 waren sie in Serbien im Einsatz. Dort brannte es im Naturschutzgebiet „Deliblatska Pescara“ (Serbien). Das Gebiet ist riesig und umfasst etwa 30.000 Hektar.

Zusammen mit Kräften aus Nordrhein-Westfalen bildeten die Niedersachsen eine Einheit mit insgesamt 56 Leuten. Sie nutzten spezielle Fahrzeuge, die auch in schwierigem Gelände vorankommen. Zwei Tanklöschfahrzeuge vom Typ CCFM 3000 und ein Kommandowagen waren dabei im Einsatz. Trotz der Fahrzeuge mussten die Retter viele Brandherde zu Fuß aufsuchen und löschen, weil das Gelände an manchen Stellen zu unwegsam war.

Die Arbeit war extrem hart. Die Feuerwehrleute kämpften gegen Wälder, die in Vollbrand standen. Um neue Feuer zu finden, setzten sie Drohnen ein. Außerdem arbeiteten sie eng mit Hubschraubern zusammen. Die Leute am Boden markierten kritische Stellen in einem digitalen System. Die Hubschrauber wussten dann genau, wo sie das Löschwasser abwerfen mussten, um die Brände schnell zu stoppen.

Serbien hatte über ein EU-Verfahren um Hilfe gebeten. Die Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, lobte den Einsatz der Ehrenamtlichen und bedankte sich auch bei deren Familien und Arbeitgebern. Die Zusammenarbeit mit den serbischen Kräften verlief reibungslos.

Alle neun Einsatzkräfte aus Niedersachsen sind gesund zurückgekehrt. Weitere Angaben zum aktuellen Zustand des Naturschutzgebiets liegen bislang nicht vor.

Quelle: Landesportal Niedersachsen – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht