Niedersachsen verlängert Allianz für nachhaltige Wirtschaft
Die Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit (NAN) macht weiter. Die Partner haben sich im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz getroffen und eine neue Vereinbarung unterschrieben. Damit wird die Zusammenarbeit für die Jahre 2026 bis 2031 verlängert.
Die Allianz gibt es bereits seit Dezember 2008. Mit dabei sind zwei Ministerien des Landes Niedersachsen sowie die Unternehmerverbände Niedersachsen e. V., der DGB (Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt), die IHK Niedersachsen und die Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen.
Das Ziel ist klar: Die Unternehmen im Land sollen nachhaltiger werden, ohne dass sie ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Es geht vor allem darum, die Wirtschaft so umzubauen, dass sie praktisch keine Treibhausgase mehr ausstößt. Dabei soll auf soziale Gerechtigkeit geachtet werden. Das bedeutet gute Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung für die Beschäftigten.
In den nächsten Jahren will die Allianz bestimmte Themen vertiefen. Dazu gehören die Dekarbonisierung, der sparsame Umgang mit Ressourcen und eine sogenannte zirkuläre Wirtschaft. Auch neue Energiesysteme und die soziale Verantwortung beim Wandel stehen im Fokus.
Die NAN ist bereits aktiv und hat feste Projekte. Seit 2020 wird jährlich der Klima-Innovationspreis Niedersachsen verliehen. Außerdem gibt es Fachveranstaltungen, wie das NAN-Symposium, das künftig alle zwei Jahre stattfinden soll. Zudem werden spezielle Studien beauftragt und ausgewertet.
Die Verantwortlichen sehen den neuen Vertrag als starkes Signal. Während die Politik betont, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg zusammengehören, legen die Verbände Wert darauf, dass die Umsetzung in den Betrieben praktisch funktioniert. Die Gewerkschaften fordern, dass die Beschäftigten aktiv eingebunden werden und die Jobs gesichert bleiben. Auch das Handwerk sieht sich als wichtiger Teil, da Reparieren und Sanieren bereits nachhaltig sind.