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Niedersachsen pumpt 144.000 Euro in Kulturprojekte

Das Land unterstützt im zweiten Halbjahr 2026 verschiedene Vereine und Zentren. Es geht vor allem darum, Menschen zusammenzubringen und Kultur für alle zugänglich zu machen.

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) stellt für die zweite Jahreshälfte 2026 insgesamt rund 144.000 Euro bereit. Das Geld ist für soziokulturelle Zentren und Vereine gedacht. Davon fließen etwa 105.000 Euro in 14 konkrete Projekte. Fünf weitere Vereine bekommen eine sogenannte Strukturförderung, die sich auf insgesamt rund 39.000 Euro beläuft.

Kulturminister Falko Mohrs betont, dass solche Angebote den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken. Damit die Kulturtreibenden besser planen können, hat das Land im neuen Doppelhaushalt 600.000 Euro pro Jahr dauerhaft eingeplant. Zuvor war dieses Geld nur für ein Jahr über die Politische Liste gesichert.

Insgesamt hatten 47 Anträge eingegangen. Die Bewerber wollten insgesamt 472.645 Euro erhalten. Dabei wurden 35 Projekte und 12 Strukturförderungen beantragt. Über die Vergabe entschied der Landesverband Soziokultur Niedersachsen zusammen mit seinem Fachbeirat.

Einige Projekte stechen besonders hervor: In Dörverden baut das Forum Zukunft gemeinsam mit Jugendlichen ein altes Boot um. Das soll ein Treffpunkt für junge Leute aus verschiedenen sozialen Schichten werden. Die Hüller Medienwerkstatt setzt mit dem Projekt „QueerAct + QueerStage“ auf einen sicheren Raum für Kunst und Begegnung für queere Jugendliche und junge Erwachsene im ländlichen Nordniedersachsen.

Auch die Sicherung von bestehenden Angeboten ist wichtig. So bekommt der Verein QuartierVier e.V. in Lüchow Geld aus der Strukturförderung. Der Verein will im Alten Rathaus in Lüchow einen Ort für Kunst, Kultur und politische Teilhabe aufbauen. Die Förderung soll dabei helfen, die schwierige Startphase zu überbrücken.

Wer für 2027 ebenfalls Fördermittel beantragen möchte, muss dies bis zum 15. Oktober 2026 beim Landesverband Soziokultur tun. Hilfe bei den Anträgen bieten zudem regionale Kulturberater des Verbandes an.

Quelle: Landesportal Niedersachsen – zur Originalmeldung

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