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Niedersachsen prüft Ernährungssicherheit für Krisenzeiten

Das Land investiert 1,5 Millionen Euro in ein neues Forschungsprojekt. Es soll sicherstellen, dass die Regale auch in schweren Krisen voll bleiben.

Wenn globale Krisen zuschlagen, wird es oft schwierig mit den Lieferketten. Die Corona-Pandemie und der Krieg Russlands gegen die Ukraine haben gezeigt, wie schnell die Versorgung mit Lebensmitteln ins Wanken geraten kann. Deshalb will das Land Niedersachsen jetzt vorsorgen.

Unter dem Namen „AgriSecure“ startet ein großes Projekt, das untersuchen soll, wie die Agrar- und Ernährungswirtschaft stabil bleibt. Die Leitung übernimmt der Verbund „trafo:agrar“ an der Universität Vechta (Niedersachsen). Das Land unterstützt das Vorhaben mit einer Summe von 1,5 Millionen Euro.

Die Experten schauen sich genau an, wo es in der Kette vom Acker bis zum Supermarkt hakt. Im Fokus stehen wichtige Produkte wie Milch, Fleisch, Getreide, Kartoffeln sowie Obst und Gemüse. Aber auch die Energieversorgung wird geprüft, damit die Betriebe unabhängig bleiben und weiterarbeiten können. Ziel ist es, sogenannte „Vorsorge-Blaupausen“ zu erstellen. Das sind konkrete Pläne, wie man Schwachstellen behebt, bevor eine echte Krise eintritt.

Das Projekt ist eine Gemeinschaftsleistung. Neben der Universität Vechta arbeiten die Universität Göttingen, die Hochschule Osnabrück und das Agrar- und Ernährungsforum Nord-West mit. Zudem werden Wirtschafts- und Sozialpartner sowie das sogenannte „KRITIS“-Netzwerk eingebunden. Dabei geht es um Anlagen und Einrichtungen, die für das Funktionieren des Landes und die Versorgung der Menschen lebensnotwendig sind.

Das Projekt läuft bis Dezember 2027. Bis dahin sollen praxisnahe Empfehlungen entstehen, damit der Lebensmittelmarkt auch unter extremem Druck handlungsfähig bleibt. Weitere Details zur Umsetzung der Maßnahmen liegen bislang nicht vor.

Quelle: Landesportal Niedersachsen – zur Originalmeldung

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