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Niedersachsen prämiert beste Klima-Projekte der Kommunen

Von bezahlbarem Wohnen bis zu neuen Radwegen: Mehrere Städte und Landkreise in Niedersachsen haben Preise für ihren Klimaschutz gewonnen.

In Niedersachsen stehen die Gewinner des Wettbewerbs „Klima kommunal“ 2026 fest. Insgesamt haben sich 56 Kommunen mit 85 verschiedenen Projekten am Wettbewerb beteiligt. Eine Fachjury aus neun Menschen hat entschieden, wer die Preise bekommt. Das Umweltministerium hat dafür insgesamt 190.000 Euro an Preisgeld bereitgestellt.

Die höchsten Auszeichnungen gingen an die „Niedersächsischen Klimakommunen“. Die Samtgemeinde Gellersen erhielt 30.000 Euro für das Projekt „Bezahlbares Wohnen am Lehmpfad“. Ebenfalls 30.000 Euro bekam die Stadt Lohne für den Bau eines Bürger-Klimaparks.

Zusätzlich wurden mehrere Leuchtturmprojekte mit jeweils 15.000 Euro ausgezeichnet. Dazu gehören die Gemeinde Bakum mit der Anschlussbündelung von Liegenschaften und die Stadt Braunschweig mit dem Projekt „Co-adapted Braunschweig“. Auch die Stadt Hildesheim (Sommerhilfe für Obdachlose), die Stadt Jever (Schülerprojekte mit der „Klima-Ballerina“), der Landkreis Lüneburg (Klimaportal für Alle), die Stadt Osnabrück (Energie- und Wärmeinformationszentrum), die Stadt Papenburg (Green Team) und die Stadt Wolfenbüttel (teilautarke Kläranlage) gewannen.

Den speziellen Zukunftspreis in Höhe von 10.000 Euro sicherte sich der Landkreis Stade. Dort geht es um die Schaffung von klimaresilienten Radrouten.

Bei der Preisverleihung betonte Jan Arning von den kommunalen Spitzenverbänden, dass Klimaschutz und eine vernünftige Haushaltsführung zusammenpassen. Investitionen in die Zukunft der Städte und Gemeinden würden langfristig Schäden vermeiden und die Lebensqualität für die Menschen vor Ort verbessern. Ergänzt wurde die Feier durch einen Vortrag von Professor Henning Austmann, der darüber sprach, wie Kommunen den Wandel zum Klimaschutz anstoßen können.

Der Wettbewerb wird seit 2010 alle zwei Jahre veranstaltet. Die Organisation übernimmt seit 2014 die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. Ab dem 21. August können Interessierte Bilder und weitere Infos zu den Projekten auf der Website der Agentur finden.

Quelle: Landesportal Niedersachsen – zur Originalmeldung

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