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Niedersachsen feiert neue Vermessungstechniker und Geomatiker

Ende Juni haben zahlreiche junge Fachkräfte ihre Ausbildung im Bereich Geoinformation abgeschlossen. Viele von ihnen kommen direkt vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen.

Ende Juni 2026 war es so weit: Die frischgebackenen Vermessungstechniker und Geomatiker bekamen ihre Zeugnisse überreicht. Insgesamt 87 Auszubildende aus ganz Niedersachsen haben die Prüfungen an der Geoinformationstechnologie (GeoIT) erfolgreich hinter sich gebracht. Die Feiern dazu fanden an fünf verschiedenen Standorten statt, und zwar in Braunschweig, Bremerhaven, Papenburg sowie zweimal in Hannover.

Ein großer Teil der Absolventen kommt aus dem Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN). Von den 87 Absolventen stammen gut die Hälfte aus diesem Amt. Insgesamt 45 Leute haben dort ihren Abschluss gemacht. Die meisten davon, nämlich 37 Menschen, haben die Vermessungstechnik in den Katasterämtern gelernt. Acht weitere haben ihre Ausbildung im Bereich Geomatik in der Landesvermessung oder im Geodatenmanagement absolviert.

Besonders erfolgreich waren einige Absolventen aus dem LGLN. Jan Malte Kirsch vom Katasteramt Hameln, Carina Tepe vom Katasteramt Varel und Mathis Koch vom Katasteramt Verden sind die Besten des Landes in der Vermessungstechnik. Die beste Geomatikerin des Landes, Meriel Rohland, wurde bei der Harzwasserwerke GmbH ausgebildet. Für diese Spitzenleistungen gab es Geschenke von der InteressenGemeinschaft Geodäsie sowie der Deutschen Gesellschaft für Kartographie, Sektion Hannover.

Nach der Ausbildung stehen die jungen Leute nun vor ihrer Entscheidung. Einige starten direkt in den Beruf, zum Beispiel in der Landesvermessung oder in den Katasterämtern. Andere entscheiden sich für ein Studium. Wer möchte, kann sich beim LGLN für das finanzierte biStudiumGeoIT bewerben. Wer Theorie und Praxis verbinden will, kann zudem das PraxisStudiumGeoIT wählen.

In Niedersachsen gibt es insgesamt über 130 Stellen, an denen man diese Berufe lernen kann. Etwa ein Viertel davon gehört zum LGLN. Wer jetzt eine Ausbildung sucht, kann auf der Karriereseite des Amtes nach freien Plätzen schauen.

Quelle: Landesportal Niedersachsen – zur Originalmeldung

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