Niederaichbach plant neue Wärmeversorgung für die Gemeinde
In Niederaichbach (Landkreis Landshut, Bayern) wird derzeit an einer neuen Strategie für die Wärmeversorgung gearbeitet. Die Gemeinde will Schritt für Schritt weg von fossilen Energieträgern wie Erdgas und Heizöl. Das Ziel ist eine Heizungswelt, die klimaneutral ist und die Bewohner nicht zu viel kostet.
Grund für die Planung ist ein Gesetz. Das bundesweite Wärmeplanungsgesetz verpflichtet alle Kommunen dazu, solche Pläne zu erstellen. In Bayern gibt es dazu eine eigene Verordnung, die bereits seit dem 2. Januar 2025 gilt. Niederaichbach muss sich also an diese Regeln halten.
Um den Plan zu erstellen, analysiert die Gemeinde zuerst, wie viel Wärme aktuell gebraucht wird und welche Versorgungsstrukturen es schon gibt. Es wird geprüft, welche erneuerbaren Energien vor Ort genutzt werden können und welche Gebiete für welche Heizungsarten geeignet sind. Am Ende soll ein Maßnahmenkatalog stehen, der der Gemeinde als Grundlage für zukünftige Entscheidungen dient.
Damit die Planung professionell abläuft, holt sich die Gemeinde Unterstützung von außen. Das Planungsbüro Frequentum GmbH aus München hilft bei der Ausarbeitung des Konzepts.
Weitere Details zur konkreten Umsetzung oder zu Zeitplänen für die einzelnen Maßnahmen liegen bislang nicht vor.