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Nidderau: Stadtpolizei fordert sauberere Gehwege

Die Stadtpolizei in Nidderau bittet Hauseigentümer, ihre Gehwege zu reinigen und Hecken zu stutzen. Es gibt immer mehr Beschwerden über zu engen Platz für Fußgänger.

In Nidderau (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) gibt es derzeit Probleme auf den Gehwegen. Viele Bürger haben sich bei der Stadtpolizei beschwert, dass Hecken und Bäume zu weit in die Wege ragen. Das macht das Gehen unsicher. Vor allem Kinder müssen deshalb oft auf die Straße ausweichen, weil der Platz auf dem Gehweg nicht mehr reicht.

Die Stadtpolizei erinnert die Hauseigentümer deshalb an ihre Pflichten. Wer ein Grundstück besitzt, muss die Gehwege und die Straßenrinnen davor regelmäßig sauber halten. Das bedeutet: Gras, Unkraut, Laub, Schlamm und anderer Müll müssen weggekehrt werden.

Auch beim Beschneiden von Pflanzen gibt es klare Regeln. Äste und Sträucher dürfen nicht auf die öffentlichen Wege ragen. Über den Gehwegen muss eine Höhe von mindestens 2,50 Metern frei bleiben. Auf den Fahrbahnen sind es mindestens 4,50 Meter. Außerdem dürfen Verkehrszeichen und die Straßenlampen nicht durch Blätter oder Zweige verdeckt werden.

Bürgermeister Andreas Bär betont, dass es hier vor allem um die Sicherheit im Wohnviertel geht. Wenn die Flächen gepflegt sind, können besonders ältere Menschen, Kinder oder Leute mit Rollstuhl und Gehstock sicher unterwegs sein.

Die Stadt stützt sich dabei auf das Hessische Straßengesetz und die eigene Straßenreinigungssatzung, die seit dem 6. November 2019 gilt. Die Stadtpolizei appelliert nun an alle Eigentümer, die Heckenschere und den Besen zu nutzen, um die Wege wieder frei zu machen.

Quelle: Nidderau – zur Originalmeldung

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