Nidderau: Funkenflug bei Gleisarbeiten löst Großbrand aus
Am Donnerstagabend stand in Nidderau (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) die Landschaft in Flammen. Gegen 17.30 Uhr ging der Notruf ein: Zwischen den Stadtteilen Heldenbergen und Kaichen breitete sich ein Feuer aus. Die Flammen fraßen sich über eine Fläche von rund sechs Hektar, wobei vor allem ein bereits abgeerntetes Getreidefeld brannte.
Das Feuer griff auf die Böschung an der Bundesstraße 45 über. Dabei wurden fünf Jungbäume zerstört und auch Teile der Schienenanlage beschädigt. Sogar ein Auto, das in der Nähe stand, wurde durch die starke Hitze beschädigt. Insgesamt schätzen die Experten den Sachschaden auf etwa 30.000 Euro.
Die Feuerwehr war im Dauereinsatz, um das Feuer zu löschen. Erst gegen 19.30 Uhr konnten die Brandbekämpfer die Lage unter Kontrolle bringen. Danach dauerte es noch eine Weile, bis die letzten Glutnester gelöscht waren. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Nun sucht die Kriminalpolizei nach der genauen Ursache. Es gibt einen konkreten Verdacht: Zur Zeit des Brandes fanden an der Bahnstrecke Arbeiten an den Gleisen statt. Die Arbeiter nutzten dort einen Trennschleifer. Weil es lange Zeit sehr trocken war und die Temperaturen hoch lagen, könnten Funken vom Schleifer das trockene Feld entzündet haben.
Ob die Bauarbeiten tatsächlich der Auslöser für das Feuer waren, ist noch nicht sicher. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.