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Neuwied schafft mehr Schatten in elf Kitas

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Die Stadt hat in allen städtischen Kindertagesstätten neue Sonnenschutzeinrichtungen installiert. Damit sollen die Kinder auch an heißen Tagen sicher draußen spielen können.

In den elf städtischen Kindertagesstätten in Neuwied (Rheinland-Pfalz) gibt es jetzt deutlich mehr Schatten. Die Stadt hat die Außenflächen mit verschiedenen Lösungen ausgestattet. Je nach Bedarf wurden Sonnensegel, Markisen, Pergolen oder große Sonnenschirme aufgestellt.

Insgesamt hat die Stadt rund 450.000 Euro für die Maßnahme ausgegeben. Ein großer Teil des Geldes, nämlich 250.000 Euro, kam aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI). Dieses Programm hilft Städten dabei, sich besser an den Klimawandel anzupassen.

Die Stadt hat nicht einfach überall das Gleiche installiert. Zusammen mit einer Architektin wurde für jede Kita einzeln geschaut, was am besten passt. Dabei wurden auch die Wünsche der Einrichtungen angehört. Wichtig waren vor allem die örtlichen Gegebenheiten. So durften zum Beispiel die Fluchtwege nicht versperrt werden und die vorgeschriebenen Fallräume rund um die Spielgeräte mussten frei bleiben.

Klimaschutzmanagerin Julia Frimmersdorf erklärte, dass es bei elf verschiedenen Geländen keine Einheitslösung gibt. Deshalb wurde genau geprüft, wo welcher Schutz am sinnvollsten ist. Beigeordneter Ralf Seemann betonte, dass heiße Tage für die Kitas immer mehr zu einer Herausforderung werden und die Bedingungen im Freien so konkret verbessert werden.

Der neue Sonnenschutz ist eines von insgesamt neun Projekten, die Neuwied über das KIPKI-Programm umsetzt. Mit der Ausstattung der Kitas ist nun ein weiterer Teil dieser Maßnahmen abgeschlossen.

Quelle: Neuwied – zur Originalmeldung

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