Neuwied investiert 700.000 Euro in Brandschutz am Gymnasium
Am Werner-Heisenberg-Gymnasium in Neuwied (Landkreis Neuwied, Rheinland-Pfalz) wird derzeit kräftig in die Sicherheit investiert. Die Kreisverwaltung lässt das Gebäude brandschutztechnisch sanieren, damit Schüler und Lehrer im Notfall sicher aus dem Haus kommen.
Die Arbeiten laufen bereits seit einigen Monaten. Die Handwerker bauen neue Rauch- und Brandschutztüren ein und erneuern das komplette Brandmeldesystem im Altbau. Damit die Fluchtwege ausreichen, werden zudem zwei neue Fluchttreppen angebaut, die als zweiter Rettungsweg dienen.
Insgesamt kostet das Projekt rund 700.000 Euro. Finanziert wird die Summe durch Fördermittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIPKI) sowie durch die Landesschulbauförderung.
Kürzlich besichtigten Landrat Achim Hallerbach, der 1. Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach und Vertreter des Kreis-Immobilienmanagements gemeinsam mit der Schulleitung die Baustelle. Rektor Frank Michael Strauß und Konrektorin Dr. Sylvia Weiler begleiteten den Rundgang.
Die Bauarbeiten sind für die Schulgemeinschaft mit Problemen verbunden. Lärm, viel Baustaub und Platzmangel im Alltag belasten den Betrieb. Landrat Hallerbach und Phillip Rasbach betonten jedoch, dass diese Einschränkungen nötig seien. Nur so entstehe eine moderne Lernumgebung, die den gesetzlichen Anforderungen entspricht und im Ernstfall Leben retten kann.