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Neustadt plant neues Feuerwehrhaus nach Besichtigung

Foto: Stadt Neustadt (Hessen)

Politiker aus Neustadt (Hessen) haben sich ein modernes Feuerwehrhaus in Herbstein angesehen. Die Stadt will selbst einen Neubau, sucht aber noch den passenden Platz.

Mitte August haben sich Mitglieder des Magistrats und der Fraktionen aus Neustadt (Hessen) auf den Weg nach Herbstein im Vogelsberg gemacht. Begleitet wurden sie von Stadtbrandinspektor Frank Bielert, dem Wehrführer der Kernstadt-Wehr Rüdiger Wickel und weiteren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt-Mitte. Gemeinsam besichtigten sie dort das neue Feuerwehrhaus.

Das Gebäude in Herbstein wurde Ende 2025 bezogen und ist ein massives Projekt. Es bietet Platz für sechs Fahrzeuge und kostete rund 6,4 Millionen Euro. Insgesamt nehmen das Gebäude sowie die Park- und Stellflächen eine Fläche von etwa 5.000 Quadratmetern ein. Vor Ort wurden die Gruppe um Bürgermeister Thomas Groll von Bürgermeisterin Astrid Staubach und Wehrführer Swen Jost empfangen. Zusammen mit dem Architekten Dr. Stefan Strack und Bauleiter Lars Ruhl gingen sie durch die Hallen und besprachen die Details.

Bürgermeister Groll erklärte, dass auch in der Neustädter Kernstadt ein Neubau nötig ist. Das aktuelle Gebäude stammt aus dem Jahr 1982 und entspricht nicht mehr den heutigen Standards. Die Unfallkasse und die Brandschutzaufsicht fordern grundlegende Änderungen, die man in dem alten Haus nicht mehr umsetzen kann.

Der Zeitplan steht bereits grob fest: Im September 2027 soll der Förderantrag gestellt werden. Wenn alles klappt, soll der Bau im Jahr 2029 starten und etwa zwei Jahre dauern.

Ein Problem gibt es jedoch beim Standort. Nach der Besichtigung in Herbstein kamen die Politiker zu dem Schluss, dass ein so großes Gebäude nicht mit der Trinitatis-Kirmes auf dem Festplatz zusammenpasst. Die Dimensionen wären zu gewaltig für diesen Ort.

Bevor eine endgültige Entscheidung fällt, steht noch ein weiterer Termin an. Im September wird ein weiteres Feuerwehrhaus besichtigt. Danach setzen sich der Bürgermeister, die Verantwortlichen der Feuerwehr, der Stadtbrandinspektor und die Brandschutzaufsicht zusammen, um die verschiedenen möglichen Standorte abzuwägen.

Quelle: Neustadt – zur Originalmeldung

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