Neustadt (Hessen) schneidet im Gemeindecheck gut ab
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat alle 10.817 Städte und Gemeinden in Deutschland unter die Lupe genommen. Dabei ging es um die sogenannte Daseinsvorsorge. Das bedeutet konkret: Gibt es genug Ärzte und Schulen? Ist das Internet schnell und die Verkehrsanbindung gut? Auch Freizeitangebote wurden geprüft.
Neustadt (Hessen) hat bei diesem Vergleich gut abgeschnitten. Die Stadt belegt Platz 3.260 und bekommt die Note „Gut“. Damit gehört Neustadt zu den besten 30 Prozent aller deutschen Kommunen.
Besonders positiv bewertet wurden die Bereiche Bildung, Mobilität und Freizeit. Hier helfen die eigenen Schulen, die gute Anbindung an die Autobahn und die Bahn sowie die Investitionen in Sportplätze und das Frei- und Hallenbad. Auch Schulen in den Nachbarorten spielen eine wichtige Rolle für das gute Ergebnis.
Nicht alles läuft perfekt. Bei der Digitalisierung und der Gesundheitsversorgung gibt es noch Luft nach oben. Ein großes Problem ist vor allem, dass es in Neustadt keine Fachärzte gibt.
Bürgermeister Thomas Groll zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden. Er betont, dass die Anstrengungen der letzten zehn Jahre bei Gebäuden, Infrastruktur und dem sozialen Netz gefruchtet haben. Er räumt jedoch ein, dass solche Studien aus der Ferne mit Vorsicht zu genießen sind. Zudem warnt er, dass das Geld in Zukunft knapper werden könnte.
Wer selbst nachsehen möchte, wie die eigene Gemeinde abschneidet, findet den kompletten Check im Internet unter www.iwkoeln.de.
Quelle: Neustadt – zur Originalmeldung